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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1433.15. .Ian.

15. -Ian.

16. Jan.

17. Jan.

Nicodemus. episcopus frisingensis, venditionis contractum, quo Andreas, abbas monasterii a d-montensis, Friderico Aichsteter quaedam bona et decimas in Sawrlach et alibi vendiderat, confirmat.D. Basilee, die Jovis, quinta decima mensis Januarii, sacro ibidem Concilio residente.

Lienhart Freysinger, Stadtkneclit zu Regenspurg, von dem Rath daselbst gefangen gesetzt, weiler bei seiner ehlichen Hausfrau sich einer andern Bübin in einem offnen Frauenhaus unterwunden undauf ein Jahr aus der Stadt verbannt, schwört'Urfehde. Siegler: Conrad Grauenreütter, Schultheiss zuRegenspurg. G. an Pfinlztag vor Anthonii. (c. S.) (B.)

Hanns vom Degenberg Erbhofmeister in Bayern und die Räthe am Hofgericht zu Straubing:Eczel Graf zu Orltenberg, Johanns Herr zu Abenspergk, Hainrich Nolhafft, Fridrich Ramsperger, WernherWaldegkcr, Haymeran Nusperger, Caspar Torer, Pauls Aeresinger, Kammermcister, Hanns Haybekch.Vlrich Dachawer, Hanns Satelpoger, Erasm Hawsner, Wigelais vom Degenberg, Gorg Waldegker, PeterRayner, Conrad Dachawer und Hanns Pelhaymer sprechen in der Streitsache zwischen Herzog Albrecht,statt seines Vaters Herzog Ernsts einer- und Hanns Stawffer anderseits, welch letzterer klagt, dassdie von Rietenburg auf Geheiss Herzog Ernsts das Schloss Egerspergk, welches durch eine zwischenseinem Sohne und Frauen Elspelen Walthasar des Murhers sei. Wittib getroffene Heirath an ihn ge-kommen sei, ihm angewunnen und ihm seine eigenhafte Hab und Gut, so er im Schloss gehabt, ge-nommen hätten, nach Verhörung beider Partheien zu Recht, dass Herzog Ernst Hannsen dem Stawffervon des Spruchs und der Anklag wegen um Egersperg nichts schuldig sey, und was Herzog Ernstin den Sachen geschafft und gethan habe, darin hab er Recht gethan und nicht Unrecht. Siegler: fHanns v. Degenberg. G. an Freitag vor S. Anthonii Tag. (c. S.) (B.) 1

Herzog Albrecht in Bairn von seinem Vater Herzog Ernst in Bairn auf sein Bitten als Verweserin Nidern Bairn eingesetzt gelobt, darin zu sitzen und nach besstem Wissen und Gewissen zu regieren,demselben, wenn ihn etwas anstiess, in allen Sachen beigeständig zu seyn, keinen Krieg anzufangen,kein Bündniss mit jemand einzugehen, kein Schloss zu verkaufen, zu versetzen und zu verleihen:keinen Amtmann oder Diener ein- oder abzusetzen, dann mit Wissen und Willen seines Vaters; von ;den Renten auszurichten Heinrichen Nothaft 37 Pfd. 4 Schill. Regensb. Pfg. zu Zins von den fünfthalbtausend rein. Gulden, die derselbe seinem Vater und seinem Vetter Herzog Wilhelm geliehen hat, denPuchpergern zum Schellnstain 13 Pfd. Regensb. Pfg. zu Zins von 425 ung. Gulden, Eva der Zengerin7 Pfd. als Zins von 350 ung. Gld., Stephan dem Aichorn 83 ung. Gld. als Zins von 1200 ung. Gld.,und seinem Vater für etlicher dessen Räth im Oberland Sold 118 Pfd. Rgsb. Pfg., für Wein in des-selben Keller 60 Pfd. Rgsb. Pfg., für Ochsen in desselben Kuchen 30 Pfd. Rgsb. Pfg.; dagegen sollenihm alle übrigen Erträgnisse folgen, davon er Hofhalten, den Jahressold der Räthe des Niederlandeszum halben Theil ausrichten, und den Räthen, wenn er sie von Raths wegen fordert täglich für Kosteinen halben ung. Gulden geben soll. Siegler : Herzog Albrecht, G. zu Strawbing an Samcztag anh. Antony tag.