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1432.
zu Nürnberg neun Eimer Weins Kitzinger Aiche, die bestehen sollen auf die Leiber seines SchwagersLudwig Peter Hallers Sohn, und seines Vetters Hans Hansen Rieters Sohn, und verschreiben als Für-pfand für diese neun Eimer Wein Leibgedings ihren Weingarten zu Kitzingen bestehend in einemMorgen, der eigen ist, am Koczen gelegen, und einem halben Lehen, das von der Abtissin Anna undihrem Stifte in Kitzing zu Lehen rührt. Bürgen: Franz Schultheiss und Franz Gerhart. Siegler:Weygant Schultheiss zu Hohen, des Verkäufers Vetter. G. an Barbara Tage. (c. Sig.)
4. Dec.
Chuntz Aichner von Prämanspuch schwört dem Jorig von Karner, Pfleger zu Dingolfing Namensdes Herzogs Ludwig, bei Entlassung aus dem Gefängniss Urfehde. Siegler: Hanns der Valkenstainer.Zeugen: Hanns Malär und Hainrieh Goltsclunid, Burger zu Dingolfing. G. an sand Barbaran Tag derheil. Junkfrauen. (c. 1 S.)
5. Dec.
Kathrey Nuspergerinn, Pflegerin zu Werd, quittirt den Vlreich Salier, Richter zu Werd, übervon des Herzogs Wilhalm wegen bezahlte 60 Pfund Regenspurger Pfenning an den 180 Pfund Pfenning,die sich zu s. Marteinslag verfallen haben. G. an s. Nielas Abent. (c. S.) (B.)
6. Dec.
Albrecht, Herzog in Bayrn, verschreibt Stephan dem Satler, seinem Zöllner zu Regenspurg, füreine Schuld von 200 rein. Gulden und 267 Pfd. 7 Schill, und 12 Pfg. Münncher Wehrung auf demZoll zu Regenspurg. G. zu Münnchen an sant Nielas tag des heiligen Bischoffs. (B.)
9. Dec.
Der römische König Siginundt erlaubt dem Bischof Peter zu Augspurg die Vogtei zu Wallten-houen und Schwangaw an sich zu lösen. G. am Dienstag nach vnnser Frawen tag Conceptionis. (S.)
13. Dec.
Johannes Pfalzgrave bei Rein und Herzog in Beyern etc. erlaubt der Gemeinde des Markteszu Roting die Abhaltung eines 3tägigen Jarmarktes und zwar des Sonlags nach Petrj und Paulj, „dienach Sunnwenden am ncchslen sindt“, bestätigt ihren altherkömmlichen Wochenmarkt auf Montag, undgestattet ihr die Führung eines Wappens, Punieres und Sigels auf ewig. G. zu Cham an S. Lucientagder heiligen Jungfrauen. (B.)
20. Dec.
Conrad Kienberger Bürger zu Regenspurg, vom Rath der Stadt Regenspurg in’s Gefängniss ge-bracht, weil er seine Hausfrau mit schwangerem und schwerem Leibe, und nahe auf der Zeit, so sieKindes genesen sollte, misshandelt und geschlagen hatte, so dass sie von der Geburt unzeitlich ge-kommen war, wird aus der Stadt verwiesen und schwört Urfehde. Siegler: Conrad Grauenreütter,Schultheiss zu Regenspurg. G. an S. Thomas Abendt, des heil. Zwelffpolen. (B.)
23. Dec.
Hanns Chueflel der Vorsprech, von dem Rath der Stadt zu Regenspurg gefangen gesetzt, weildurch seinen Unfleiss einem Armmann das Recht durch sein Wort in dem Rechten verkürzt wurde,wird auf ein Jahr aus der Stadt verwiesen, und schwört Urfehde. Siegler: Chunrad Grafenreütter,Schultheiss zu Regenspurg. G. an Erchtag vor dem heiligen Christtag. (c. S.) (B.)