Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
179
Einzelbild herunterladen
 

1430 .

10. Juni.

11. Juni.

12. Juni.

13. Juni.

16. Juni.

18. Juni.

18. Juni.

singer und dessen Bruder Chunrad Preysinger, beide zu Wolentsach. Zeugen: Hainrich von Gumpen-berg, Marschall, und Rupprecht Martzeller zu PfaiTenhouen. G. an mitboelien vor dem heyligen Pfingstlag. (c. 3 S.) (B.)

Sigmund römischer Kunig gebietet dem Bürgermeister und Rathe zu Nuremberg, die ihm aufMichels-Tag heurigen Jahres von der Jüdischheit in Nuremberg zu entrichtende halbe Judensteuerseinem Rathe Wigles Schenk zu Geyern einzuantworten. G. zu Prespurg am Sambstag vor VitsTag. (c. Sig.) (F.)

Erasem Satelpoger zu Liechteneck quittirt den Hartweig Gleich, Kästner zu Strawbing, über100 Gulden rheinisch, welche er ihm von der Herzoge Ernst und Wilhalm wegen, dafür, dass er ihnenmit seinen Geslozzen Arnswang und Liechtenekke wider die Ketzer in Beheim von Marteinstag 1429bis dahin 1430 gewartet, bezahlt hat. G. an Suntag vor Goczleichnamstag. (c. S.) (B.)

Ernst und Wilhalm Gebrüder, Herzoge in Bairen, leihen Andreen Schawren, Bürger zu Straw-bing, den Zelient zu Kessennach, DürndorfF und Tailsteten mit Zugehörung, alles in Mitterfelser Herr-schaft gelegen. G. an Montag vor h. Veitstag. (B.)

Der Rath der Stadt zu Regenspurg bekennt, dass er den Herzog Ludwig in Beyren, Grafen zuMortany vergönnt habe, 5000 Gulden (Ducalen und ungar. Gulden), in einem rothen mit Leder über-zogenen, mit 2 Schlössern verschlossenen und mit des Herzogs Secret, einem Adler, versigelten Trüh-lein in den ledigen Tlieil der grossen eichenen Truhe, welche der Herzog in des Raths zu RegenspurgGewalt hat, niederzulegen, und verspricht, das Depositum, wie eigenes Gut, getreulich zu behaltenund zu verwahren und genanntem Herzoge, oder nach dessen Tode seinem Sohne Ludwig, Graf zuGrayspach auf Verlangen ganz oder theilweise auszuantworten. G. an Erichtag vor vnsers HerrnFronleichnams tag. (c. Sig.) (B.)

Heinrich, Herzog in Beim, erneut und bestätigt die dem Kloster Nydern Alltach verliehenenund ertheilten Hantfessten und Rechte. G. zu Lanndshut an Freytag nach h. Veitstag. (B.)

Bischof Friderich zu Bamberg verkauft mit Einstimmung Merlin Dumprobstes, Gotfrit Dechants,und des ganzen Capitels zu Bamberg dem Ritter Heinrich Noithaift zu Wernberg sein und seines StiftesSchloss, Stadt und Amt Vilseck mit allen Zugehörungen um 8000 Gld. guter reinischer Landswerung,doch auf Wiederkauf vom vergangenen u. 1. Fr. Tag, Purificationis genannt, über 4 Jahre. Bürgenund Mitsiegler: Heinrich von Auffses, Gerlach von Eberstein, Ulrich von Freudenberg u. m. A. G.am Sonntag vor sant Johanns Tag, Sonnwenden genannt. (B.)

Ritter Heinrich Nothafft gestattet dem Bischöfe Fridrich zu Bamberg die Wiedereinlösung desSchlosses, Ambtes und der Stadt Vilseck innerhalb vier Jahren; dagegen verpflichtet sich der Bischof,ihm mit reisigem Zeuge und wehrliohein Volke zu Hülfe zu kommen, falls die Ketzer aus Beheim

23*