Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
157
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1429 .

30. Aug.

1. Sept.

1. Sept.

3. Sept.

8. Sept.

9- Sept.

in zwei grossen Fulgen und in zwei verschlossenen Trühlein, auch mit seinem Secret versigelt, dasalles miteinander in einer eichenen Truhe verschlossen ist, bei ihm in trewes Hand niedergelegt habe;der llalli verspricht, dieses Depositum wie sein eigenes Gut nach dem Besten getreulich zu verwahrenund auf geschehene Anfoderung, genanntem Herzoge oder nach dessen Tode seinem Sohne dem HerzogLudwig, Grafen zu Grayspach gegen Quittung auszuantworten. G. an Montag nach S. Augustins tagdes heiligen Lerer, (c. Sig.) (B.)

Nyclaws Trewsheymer, derzeit Pfarrer zu Pfaffenhofen gelobt dem Herzoge Johann in Bayern,wie auch dem Ritter AVilhalmen von Ilohenrechberg, Vyeztum zu Amberg, einen Priester zu einemGesellen und Helfer anzunehmen, welcher an seiner statt in jeder Woche 2 Messen zu Geczendorffund zu Yrsensoln lesen soll. Siegler : Herr Görg, Apt zu Castell. G. am Ertag vor sant Gilgentag. (B.)

Wilhahn Pawlstorffer, z. Z. Pfleger zu Floss, nimmt des Klosters Reichenbach freies Gut indem Egerlande dacz Hochenstain nebst Zugehürung auf sechs Jahre in seinen Schutz, wofür ihm dieLeute auf diesem Eigen, namentlich die Dörfer Chunrewt, Frawnrewt, Dieppoltzrewt und Prün vonjedem besetzten Hofe ein halbes Kar Habern und ein Huhn zu Vogtei reichen sollen. G. an santGilgen Tag. (c. S.) (B.)

Hainrich Fragner, Bürger zu Salczburg, quittirt dem Herzog Wilhahn den Empfang von 73unger. Gulden, welche Summe er ab einem Wagen bei Kelhaim verloren hat. G. an sannd Gilligentag. (c. S.) (B.)

Hainrich Nothaft zu Wernberg, Ritter, bekennt, dass ihm Bischof Leonart zu Passawe die VesteHaihenbach auf der Tunäw leibgedingsweise und mit einer jährlichen Burghul von 24Pfd. Gelds über-antwortet habe. Mitsiegler: sein Sohn, Hainrich Nothaft der Junge. G. an Samptztag nach sanntGillgen tag. (c. 2 S-) (B.)

Tristram Zennger zum Sneberg, der mit den Herzogen Ernst und Wilhalm in Beyern wegenseines mütterlichen Erbes in Fehde gelebt hatte, trifft mit denselben hinsichtlich seiner Foderungenein Abkommen und verzichtet auf alle fernere Ansprüche. Mitsiegler: der Bruder des Obigen, ParlzivalZennger. G. an U. L. F. Tag Nativitatis Marie virginis, (c. 2 S.) (B.).

Sigmund, römischer König bestätiget die von Kaiser Heinrich und Kaiser Karl den Bürgern desRaths und der Stadt Nuremberg gegebenen Freiheiten, kraft deren die Rathsherren und Schöpfen dieserStadt auf Allerlei, es sei Korn, Getraid, oder wie das Namen hat, ziemliches Umgeld zum gemeinenNutzen der Stadt setzen und nehmen dürfen wenn sie dessen auf ihren Eid Nothdurft dünktund was also gesetzt oder erkannt wird, das soll von Bürgern, Ausleuten und sonst Jederinenn be-folgt und gegeben werden. G. zu Prespurg am nechsten Freytag nach vnsser lieben frawen tag.(c. S.) (F.)