Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
83
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: 1426.

ihm huldigen und schwören werde; endlich erbielhet er sich auf den Wunsch der Landschaft hin, mitderselben unter Zusicherung freien Geleites über diese Angelegenheit zu Straubingen persönlich zuunterhandeln. G. zu Ofen in die undecim millium virginum. (Cop.) (B.)

21. Oct.

Ludwig, Herzog in Bayern und Graf zu Mortain, ersucht den Erzbischof Conrad von Mainzunter Bezug auf das Versprechen des Römischen Königs Sigmund ihm und seinem Sohn gegen denMarkgrafen wegen einer Schuhlfoderung gegen die Ritterschaft und die Städte und Märkte von Nie-der-Bayern, dann wegen Swäbisch-Werd und der Investitur von Nieder-Bayern längstens in einemJahr Recht zu verschaffen, und die Entscheidung hierüber demselben und einigen andern Churfürstenzu übertragen, sich der Sache anzunehmen, widrigen Falls er auf den Grund obigen Versprechens sichneuerdings an den König wenden werde. G. Ofen in die undecim millium yirginum. (Cop. vid.) (B.)

26. Oct.

Martinus papa ecclesiam parrochialem Reichenkirchen, propter procellosas inundationes fluminisIsere pluresque alias causas, Capitulo frisingensi incorporat. D. VI. Kal. Octobris, (c. b.) (B.)

29. Oct..

Hainrich Abtsperger zu Runnburg Landrichter in der Grafschaft Hirsperg thut kund, dass UlrichPfefflein von Wolkershofen, welcher wegen des an Märklein dem Pawern von Puchsensheim verübtenTodtschlages zu Nassenfels im Gefängniss war, hiefür von Landgerichts wegen an Leib und Gut gegenmänniglich unentgolten bleiben soll. G. am Eritag vor Aller Heiligen, (c. Sig.) (B.)

3. Nov.

Vogt Vlreich der Jüngst von Mätsch und Graue zu Kirchberg kommt mit Wolfgang vonFreunts-perg, der ihm seine Schwester Tecla, des Ritters Hannsen von Freuntsperg sei. Tochter zur Frau ge-geben hat, dahin überein, dass derselbe 3500 Rheinische Gulden Heimsteuer zu erhalten und dafürgegen ihren Bruder sich aller Erbansprüche auf Vater- und Mutter-Gut zu entschlagen habe, dass erseiner Frau eine Morgengabe nach Landes Recht geben solle; dass Wolfgang von Freuntsperg demEhepaar einen gewöhnlichen Gültbrief um die obgenannte Heimsteuer von 3500 Gulden und dieseshinwiederum dem Wolfgang von Freuntsperg einen Verzichtbrief die Erbansprüche betreffend einant-worten solle. Mitsiegler: Vogt Vlreich der Aelteste von Mätsch Graue zu Ivirchperg. Zeugen: Hain-reich von Mörsperg Pfleger auf Yfan etc. G. an Suntag nach aller Hayligen Tag. (c. 2 S.) (S.)

11. Nov.

Die Gebrüder, Ernst und Wilhelm, Herzoge in Beim, bekennen, dass das Kloster sant Jacobsan dem Anger zu München, von dem Gotteshause zu Tegernsee einige Gilten um 2400 ung. Guldenund um 600 ung. Gulden mit ihrer Einwilligung gekauft habe. G. zu München an sant Marteins tag.(c. 2 S.) (B.)

12. Nov.

Chunrat, der Nusperger zu Kaimberg, Erbmarschalk in Nidern-Beyern, vermacht für den Fallseines Todes den Söhnen seiner rechten Brüder Haymeran, Kaspar, Achacz und Albrecht den Nusper-gern alles sein Gut unter der Bedingung, dass sie seiner an Hanns den Chlosner verheiratheten TochterMargaret zu ihrem schon erhaltenen Heirathgut von 1000 fl. noch weitere 1000 Gulden bezahlen, diebeiden Töchter seines verstorbenen Sohns Ulrich jede mit 1000 Gulden ausheirathen, seiner Hausfrau

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