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9. Jan.
Pangratz Puchpcrger zum Newnhaus vergleicht sich persönlich und für seine Mündel Heinrichsvon Puchperg seel. Kinder, unter Vcrmitlung des Landgrafen Johann zum Lewthinberg, Wilhelm Fraun-bergers zu Weinting, Erasm Satelpogers zu Arnswang, und Andrä Schwarzenstainers zu Engelburgmit der Willwe des genannten Heinrichs von Puchberg, Atneley, auf eine ihr zu bezahlende Summevon dreylausend zweyhundert Gulden und überweiset ihr bis zur Bezahlung das Schloss und StadtOsterhofen mit Gericht, den Dörfern Zcydlorn und Giilching und der Gilt und Vogtey im Altenmarkt,wie solche der gedachten Kinder Vater gehabt hat, Mitwochen nach sand Erhards tag. (B.)
19. Jan.
Herzog Ernst schreibt dem Kalbe der Stadt Sultzpach, dass er dessen an ihn gesandten Stadt-schreiber besonders von des eysens wegen die Tunaw auf ze füren vernommen habe, und dieses dem-selben bewillige, aber nur so lange und insoweit, als dagegen von seinen Vettern keine Einspracheerhoben würde. G. München am Samstag vor St. Sebastianstag. (B.)
20. Jan.
Ernst, Herzog in Beyern, schreibt seinem Vetter Johannsen, Pfalzgrafen bei Rein, wie er ver-nommen habe, dass derselbe ihm und seinem Bruder Wilhahn gross Einlall und viel unbilligen Abbruchgeschehen lasse an den Landgerichten, Geleiten, Wildbännen und andern Herrlichkeiten, die derselbepfandweis von ihnen innhabe; dass namentlich der Bischof von Pabenberg in obigen Herrschaften undLandgerichten ihre Leute gar vast von Lehenschaft wegen und also beschwere, dass derselbe, wennnicht männlich Erben vorhanden sind, den Frauen und Jungfrauen, die doch nächste Erben seien, dieLehenstuck nicht leihen wolle. Er fordert daher den Herzog auf, ihm und seinen Leuten nichts ent-ziehen zu lassen und namentlich die von Sulczbach bei ihren Lehenschaften zu halten und zu schirmen.
G. zu München an sant Sebastians tag. (B.)
25. Jan.
Johannes, episcopus Ratisponensis, se a Wolfhardo, abbate monasterii sancti Emerami Ratispo-nensis, decem libras denariorum Ratisponensium ex ordinatione sedis apostolicae sibi singulis annisdebitae recepisse testatur. D. Ralispone in die Sancti Pauli Conversionis, (c. S.) (B.)