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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
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1425.

13. Aug.

Hanns Herman Bürger zu Vilshouen verkauft an Heinrich Grafen zu Ortennwerig seinen halbenBaumgarten zu Vilshouen ausserhalb der Stadt zunägst oben an den Enczenperg, G. an Montag yorvnser lieben Fravven tag. (c. 2 S.) (B.)

17. Aug.

Sigmund, römischer König, belehnt Hans von Lochaim mit dem Dorfe und Hause Swartzen-bruck, und bewilliget ihm, sein Haus und Gesess Swartzenbruck nach seiner Nolhdurft und Lust zubauen, und mit Gräben und Zwingern zu befestigen. G. zu Ofen am nechsten Freitag nach S. Lau-rentii tag. (c. 1 S.) (F.)

19. Aug.

Leonard Bischof zu Passau und seine Gebrüder Seitz, Wilhelm und Erasmus die Laymingergeben zur Vollendung der von ihren Aeltern Erasmus von Layming und dessen Hausfrau Chunigundim Schlosse zu Tegernbach in der Kapelle St. Georg und St. Barbara angeordneten tägl. Messe-StiftungGüter zu Ergloffing, auf dem Rewt, zu Protzfurt in Lochircher Pfarr, zu Arndorf, zu Tegernpach undein Haus daselbst samt Stadl für des Caplans Wohnung, ferner ein Güll zu Snawpping. G. an Suntagnach vnser Frawn tag Assumptionis, (c. 4 S.) (B.)

23. Aug.

Chunrad, Probst' zu Schlechdorff, und der Convent daselbst bekennen, dass die Schwaige, derStern genannt, und die Burgställe, Wildegk und Fiistain, die Ulreich, Probst zu Polling, als ehemaligerProbst zu Schlechdorff, zu diesem Kloster gekauft hatte, von Agnes der Astalerin, Wittwe und Bürgerinzu München, als nächster Erbin wieder eingelöst worden seien. G. am St. Bartholomeus Abend deshl. Zwölfboten, (c. 2 S.) (B.)

24. Aug.

Herzog Heinrich in Bayern verordnet, dass Niemand hinfür mehr Juden-Kinder auffange undtauffen lasse ohne ihrer Eltern oder anderer Freundschaft Willen und Wissen, auch wenn sie die Taufebegehren sollten, vor sie zu ihren Jahren kommen. G. zu Landshut an Sand Bartholomes tag.(c. S.) (B.)

24. Aug.

Herzog Heinrich in Bayern verspricht, die Juden in seinen Landen gegen eine beabsichtigteSteuer-Forderung des römischen Königs zu vertreten und sollte dieser in allen Reichslanden eine neueSteuer und Hülfe von den Juden fordern wollen, als der jüngste Reichsfürst erst einzuwilligen,wenn solches alle ältern Reichsfürsten vorerst gethan haben. G. zu Landshuet an sand Bartholomeustag. (e. S. 1.) (B.)

27. Aug.

Herzog Heinrich in Beyern gebietet seinen Pflegern zu Ärding, Rotenburg, Kling, Rosenheimund anderwärts, den Abt Syinon von Ebersperg dessen Gülten ohne Irrung einnehmen zu lassen, weilihm derselbe bissher in allen Sachen willig und gehorsam war, auch aus Rücksicht auf seine Vettern,die Herzoge Ernst und Wilhalm. G. zu Lanndshut am Montag nach sand Bartholomeus Tage. (c. S.) (B.)

29. Aug.

Der Römische König Sigmund verleiht seinem Rath Steffan Ebser, die Landvogtei zu Augspurgin widerruflicher Eigenschaft, und befiehlt dem Rath und der Bürgerschaft daselbst, den ernannten