1423.
Schaafe um halbe Wolle und halbe Lämmer und 75 fl. rh. auf ein Jahr geliehen und überlassen habe.Bürgen und Mitsiegler: Erhärt Muckentaler, Pfleger zu Ryetenburg, Görg Turner zu Durn und HansBayerstorffer. G. am nechsten Freitag nach Sunbenden. (F.)
30. Juni.
Arnolt von Seckendorf, Aberdar genannt, Landrichter zu Nürenberg, vor welchem Erhärt Mar-schalk, Pfleger zu Stauffe, klagt, dass an seinem Hause zu Hirssperg vom Bischöfe Johann zu Eystetwiderrechtlich ein Ueberbau gemacht worden sey, erkennt, dass Erhärt Marschalk nach Laut seinerKaufbriefe vor dem Bischof von Eystet ungeirrt bleiben, und dass wegen des erwähnten Ueberbaueseine Kundschaft erholt werden soll. G. am Mitwochen nach Peter und Pauls Tag. (c. Sig.) (B.)
4. Juli.
Ernst, Herzog in Beyrn, entscheidet als erwählter Schiedsrichter, dass die Gebrüder Chuntz undHaintz die Schrofner, Fridrich dem Partenhäuser für das halbe Gütchen und das halbe Peuntl zu Stain-prugk im Tegernseer Gericht auf nächste Lichtmess 13 Pfund Pfenninge bezahlen und der Partenhäuserauch noch die heurige Nutzung haben soll, und dass über die Schadenersatzfoderungen des Parten-häuser an die Schrofner Jobst der Rorbek, Hofmeister seiner Gemahlin, Wilhalm der Lawtenbek undErasm der Hawsner, Richter zu Münichen, entscheiden sollen. G. zu Münichen an sand Vlreichs-tag. (c. S.) (B.)
5. Juli.
Andre Raindorffer, Richter zu Tekkendorf, von seines gnädigen Herrn wegen, Ritters Kasparvon der Alem, d. Z. Pflegers zum Notrenberg. von Gerichtswegen zu Loch an der Schranne sitzend,ertheilt dem Ritter Chunrat dem Nusperger zu Kainberg, Erbmarschalich in nidern Beim einen Gerichts-brief, dass er des Rechtens verwartt hätte um die Lehenschaft, die er gern geliehen hätte. G. an Mon-tag nach Sand Ulreichstag, (c. S.) (B.)
9. Juli.
Georgius abbas monasterii S. Egydii Nurenbergae totusque conventus Heinrico Rapp, plebano inHerzogaurach, qui raram bibliam veteris et novi testamentorum ac librum Nicolai de Lyra super evan-gelistas ipsis legaverit, ad celebrandum anniversarium se obligatos recognoscunt. Dat. in monasterioS. Egydii die nona mensis Julii, (c. 2 S.) (F.)
10. Juli.
Die Brüder Ernst und Wilhalm, Herzoge in Beyern erlauben und bestätigen ihrem Caplan, demehrsamen Herrn Hanns Fuchsmündel, Probst zu Umiinster, weil er das Haus zunächst an der Hoch-prugkmül in dem Thal zu München und den Stadel auf dem Wasser zunächst hinter derselben Mühlegekauft, zur vorgenannten Mühle gegeben und dadurch ihr Stift, die Kaisers Messe, gebessert hat,dass ihm, seinen Vorfahren und Nachkommen zu einem ewigen Jahrtag in Unser Frauen Pfarrkirchezu München, aus obiger Mühle, Haus und Stadel jährlich 10 Schillinge Münchner Pfenninge entrichtetwerden sollen. G. des nächsten Samptztags vor sand Margaretentag. (c. 2 S.) (B.)
17. Juli.
Benedikcht Höhenchircher theilt mit seinem Bruder Asm Höhenchircher einen Theil der Güter,welche ihnen Yon ihrem Vater säl. anerstarben, der Art, dass davon Letzterer zu seinem Theile er-