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1393.
25. Sept.
Johannes Landgraf zu Leuehtenberg und Graf zu Halls fallt zwischen Bischof Georg und sei-nem Gotteshaus und dem Ritter Zacharias Haderer wegen eines Leibgedings auf dem Kaltenstein undder Pflege auf St. Georgenberg einen schiedsrichterlichen Spruch. G. zu Dingolfing am Pfintztag vorSand Michaels Tag. (M. B. XXX. P. II. pag. 427.)
2 7. Sept.
Herzog Stephan verschreibt Stephan dem Haslinger und Annen seiner Hausfrau, für eine Schuldvon tausend Gulden — wofür der Zoll zu Wolfertzhausen verpfändet war — die Steyern zu Aich-ach. G. zu Ingolstadt am Samstag vor St. Michel, (c. Sig.)
2S. Sept.
Johann Bischof zu Regensburg verleihet den zu seinem Ilochstift lehenbaren Amthof zu Essen-bach samt zugehörigen Oberholz, so ihm von Ritter Wolfher den Ziegelhäuser aufgegeben wordenist, an Erhärt den Preysinger zu rechtem Lehen. G. an sand Michels abent dez heyligen Fürst Engels.
Kunrad der Uebel, Hans Frodnacher, Rudel GetzendorfTer, Wolfgangkch der Mutt, welche alsGehilfen Jacobs des Zellär in der Fehde desselben gegen den Probst zu Rinchnach in die Gefangen-schaft ihres Herrn, Herzogs Albrechts von Niederbayern unter Pflege des Richters Hans Puchbergergeriethen und aus derselben wieder befreyt wurden, schwören Urfehde gegen Herzog Albrecht wegendieser Fangknuss. Siegler: Eberhart der Pfeil von Haselpach, Jorg der Lengfelder von WelchenbergkchMartein der Pfeil von Walgksing. (c. 2 Sig.)
29. Sept.
Herzog Friedrich von Bayern verpfändet seinem Pfleger zu Rosenheim Erasm dem Laiminger,für eine Schuld von 1250 ungar. Gulden, seine Pflege daselbst. G. zu Landshut am St. MichelsTag. (o. 1 Sig.)
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Peter der Vetter der ältere, Bürger zu Werde, verkauft die achtzehn Brodbänke und acht Fleisch-bänke, welche er von den Marschalken zu Biberbach zu Lehen hatte, mit allen Nutzen und Rechten denBürgern des Rates und der Gemeinde der Stadt ze Werde um 600 Pfd. Heller Landes wehrung. Mit-siegler: Erasem der Vetter, sein Bruder, und Ott der Vetter, sein Oheim, Burger ze Werde. G. auSt. Michelstag. (Lib. cop. III. 22. r.)
8. Oct.
Stephan und Johann Gebrüder, Herzoge in Bayern, welchen in der jüngsten Landestheilungdie Pfandschaft des römischen Königs Wenzel für 100,000 Gulden, nämlich Sulzbach, Laufen, Heers-bruck, Neidstein, Lichtenstein, Breitenstein, Hirsau, Rosenberg, Floss, Puchberg und ein'fheil an Rei-cheneck zugefallen, vereinigen sich darüber auf folgende Weise: Herzog Johann erhält für sein Drit-theil derselben Pfandschaft, Sulzbach die Veste und Stadt sammt dem Geleit, Kasten, Erzzoll, Erz-zehnt, Rosenberg die Veste, Puchberg die Veste, die Oefliiung der zwei Vesten Hauseck und Lich-teneck; Herzog Stephan erhält für seine Zweidrittheile Lauflen, Vest und Stadt, Heersbruck, Vest undStadt, Lichtenstein die Veste, Neidstein, Breitenstein, mit dem Wald, Hirschau Veste und Stadt, Floss,die Veste nebst den Märkten Vohendress und Floss; das Landgericht zu Sulzbach bleibt gemeinschaft-lich, von den Gefällen desselben trifft Herzog Johann Herzog Stephan f. Jeder soll in seinem
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