1393.
So. Juli.
Tunau Probst zu Regenspurg übertragenen Vorsprecher-Amte daselbst nachzukommen. Siegler: Hansvon Stainach Bürgermeister zu Regenspurg. D. eod. d.
27, Juli
Sapsa der Jude von Pappenheim quittirt über alle Forderungen an die Christen zu Regensburggemainleich und sunderleieb, auf alle diesfallsige Ansprüche verzichtend. Siegler: Hans der Ingol-
28. Juli.
29. Juli.
31. Juli
stetter
4. Au<r.
5. Au ff
Herzog Friedrich von Bayern verpfiindet dem Hans Leitgeber Bürger von Landshut für eineSchuld von 426 Dukaten den Zoll zu Oetting. G. zu Landshut am St. Jacobs Tag.
Haupt der Marchalk zu Pappenheim quittirt Herzog Johannsen zu Bayern um 170 Pfd.München an St. Jacobs Tag. (Tom. XXXVI. Priv. 191. r.)
Gerhardus episcopus herbipolensis processus a se die septima Februarii eiusdem anni contraconcubinarios, fornicatores, adulteros, cohabitores mulierum suspectarum et concubinas, promulgatos c^uinomnibus sententiis et poenis in eisdem processibus fulminatis cassat et relaxat. D. die vicesima sep-tima mensis Julii, (c. Sig.)
Hans von Lichtenstein zu Xikolsburg, Hofmeister des Herzogs Albrecht von Oesterreich, trittmit Gerharten Salman Pfarrer der Marien-Capelle am Gestade zu Wienn einen Hiiusertausch. Sieg-ler: Die Stadt Wienn, Mathes von Lichtenstain, Anthon Probst zu St. Stephan, und Johann der Hüb-ner zu den zeiten ausrichter und Verweser des Offlcialat-Ampts des pisturas zu Passau. G. zu Wiendes nagsten Montags vor sand Stephans tag als er funden ward. (M, B. XXX. P. II. pag. 424.)
Herzog Johann von Bayern eignet dem Georg Frawnhofer zwey zu Alten-Veldorf und Pulen-holen gelegene Höfe mit aller Zugehör. G. zu München am Mondtag nach St. Jacobstag.
Derselbe erlaubt den Iliilmaierischen und Prilmaierischen Erben die Gesuech und Traten zuder Schwaig, zwischen der Neustadt und den Mauern einzufangen. G. zu München den Eritag nachSt. Jacobs Tag.
Judenrichter ze Regensburg, und Her Ulreich auf Tunaw Probst und Judenrichter daselbst.G. an St. Peters abent zu der Chetenfeir. (c. 2 Sig.)
Herzog Johann in Bayern verschreibt Annen der Frauenbergerin die 900 ungr. Gulden welchedieselbe ihm geliehen, zwei Pfund Münchner Pfg. Wochengeldes aus einem Achttheil des grossenZolles unterm Neuhauserthor zu München. G. zu München an sand Oswalds Abend, (c. Sig.)
Steffan der Degenbergiir zu Alten Nusperch, und sein Sohn Albrecht Degenbergiir, verkaufenihre Freisassen Rechte auf dem Haidhof, der eemalen gehaizzen hat Trawtmanstorf, an den AbtBerchtold und den Convent zu Windberg. G. an Oswalds Tag. (c. 2 Sig.)