1393.
mehr zwir ais vil auf den Gütern des Mittelburger solle erlangt habeu. G. zu der Freinstat dez Eri-tags nach sand Walpurg tag in aller der mazz als daz Lantgericht wer gewesen zu Forchaim.
9. Mai.
Herzog Stephan von Baiern befiehlt der Stadt Donauwörth, dem Bischof Burkard von Augs-burg die ihm für 2000 Gulden verschriebenen 2000 Gulden jährl. Gült aus ihrer Stadtsteuer gehörigzu entrichten. G. zu Ingolstadt Freitag vor dem Auffahrttag.
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Herzog Albrecht von Oesterreich, überliisst dem Johann von Abensberg die Herrschaft, Burgund Markt Obernberg, nebst Urbar und Mauth auf 4 Jahre, gegen jährl. Abgabe von 200 Pfd. Wien.Pfenninge zu den 4 Quatembern. G. zu Wien am Freitag vor Pancratii, (c. Sig.)
14. Mai.
Die Frolinleichnams-Bruderschaft zu Pfarrkirchen stiftet daselbst eine ewige Messe in der dor-tigen Kirche, aus den Gülten der Güter und Höfe zu Siglarn, Reyssach, Geyrsperg, Snellhartsheim,Sweyb, Ussorn, Rotgä, Penkch, Suiting, Jülbach, Königsbrunn und Mainpach. Siegler: Friedrich derStachel, Eberhardt der Klossner, Hans der Altenburger von Ilirsliorn, Wernhardt der Schench vonLotterhaim, Liebhardt der Sigenheimer. G. am Mittwoch vor dem heil. Auffahrttag. (c. 2 Sig.)
15. Mai.
Herzog Johann zu Bayern verspricht dem Hans und Wiguleysen den Schenken von Geyernauf Michaelis den halben Theil an den 300 Gulden, die er ihnen für ihre Dienste schuldig ist, undden andern halben Tljeil am Ende des Jahrs zu bezahlen. G. zu Regensburg am Aufferthstag. (ExAroden. Tom. III. p. 613.)
18. Mai.
Schutz- und Trutzbündniss zwischen Herzog Friedrich von Bayern-Landshut und Bischof Georgzu Passau. G. zu Purchausen an Sun tag nach dem heiligen Aufferttag. (M. B. XXX. P. II, 422.)
19. Mai.
Gerhart Bischof zu Wirzburg, und Friedrich, Burggraf zu Nürnberg befreien ihre Unterhanenund armen Leute zu Hohen und Repperdorf von Beten, Dinsten, Atzungen, Ilerwergen und Lager füralle Zukunft gegen eine jerliche Abgabe von 300 Pfd. Heller Wirzburger Werung, wovon fünf Achtldem Bischof von Wirzburg und drei Achtel dem Burggrafen von Nürnberg zufallen. G. zu dernewen stat an der Eysch am nehsten montag vor St. Urbani tag.
20. Mai.
Weyprecht von Grumbach zu Ileydisfelt bekennt, dass ihm der Burggraf Friedrich zu Nurem-berg von der Leistung wegen des Landgrafen von Hessen 78 Gulden bezahlt habe. G. zu der Neu-enstat am Dienstag vor dem heil. Pfingsttag. (c. Sig.)
23. Mai.
Steffan der Degenberger zu Alten Nusperchk, und Albrecht sein Sohn verkaufen etliche Güterzu Muschenried, Gnännried, Aurbach, Zachenperg, Cschröchleinzried, Ekkharzperg und Permansried,an ihre Vettern Chunrat und Eberhart die Nuspergär zu Chalbenberchk um 180 Pfund Pfenning. Mit-