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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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139 J.6. Aug.

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Friderich Herzog in Beyern erlaubt für sich und Herzog Stephan und Johanns seine Brüderden Bürgern in seiner Vorstadt zu Regensburg auf ihre Vorstellung wieder zu bauen für die Donau-bruken, als sie von alter getlian haben, und da gesessen sind bei seinem Anherrn Kaiser Ludwig seel.G. zu Landshut am Samstag nach St. Oswalds Tag.

Ilainrich der Tenn Burger ze Auspurg, und Gertraut seine Ehewirthin verkaufen ihr Dorf Hö-henwank, und das Gericht daselbst nebst allen Zugehörungen, an den Abt ilainrich und den Conventzu Saut Bcnedictcn Baiircn um hundert und acht Pfund Regenspurger l'fenning. Mitsiegler: Chunratder Osterhaimer Lantrichler und Statrichter ze Landsberg. Ziug und Kauffliiut: Vlrich abbt ze Wes-sezbrunnen, Vlrich der Geriiutter, Ilainrich der Xiessel vnd Wernhcr der Ringewirt. G. an Sant Lau-rency tag des hailigen Martrers. (c. Sig.)

Conrad Hausner, Landrichter der Grafschaft Hirsperch bestiittiget nach dem Spruche der Urthci-ler dem Bischof Fridrich von Eichstädt nachfolgende Briefe: Einen Brief unter Königs Ludwig Insie-gel, einen andern unter den Siegeln der Herzoge Stephan, Friedrich, Johannes und Stephan des jün-gern, und zwei Landgerichts Briefe, dass nämlich kein Landrichter richten soll in der Stadt Eichstädt,und in den andern bischöflichen Bann-Städten, Märkten und Dorfgerichten anders, denn nach des Got-teshauses Briefen ; einen Landgerichtsbrief, dass ein Landrichter nur richten soll um die drei Dinge,Dieb, Mord und A T ottnunft; einen Landgerichtsbrief, dass die gegen den Bischof und die Güter des Got-teshauses ergangenen Klagen ihm und selben keinen Schaden bringen sollen ; einen Landgerichtsbrief,dass wer gegen ihn oder des Gotteshauses Güter zu klagen habe um Giilt und Geld, Recht nehmensolle in dem Hofe des Bischofs vor dessen Rittern und Knechten ; einen Landgerichtsbrief, dass manvon Landgerichts wegen keinen Verhörer soll geben in seinen Hof; einen Landgerichtsbrief, dass einBischof von Eichstädt wohl möge einen Verantworter setzen, der ihn und seine Güter im Landgerichtvertrete. Urtheiler sind gewesen, die erbern Ritter und Knecht, Heinrich von Morspach, Hans vonLidbach, Erkinger von Ottingen, Engelhart von Wirsperch sämmtlich Ritter, Wilhelm Iliitinger, Fried-rich der Wylant, Albrecht Erlacher, Heinrich Regehlorfler, Friedrich llawtzen , Ulrich Pfrawndorffer,Conrad Ilintzenhauser, Weypolt Rawsser und Ulrich Kopp. G. zu Gamershaim, dez Pfintztags nachsand Lorentzzen tag in alle der mazz, alz daz Lantgericht wer gewesen zu Tollingen.

Derselbe verkündet, dass auf die Klage des Bürgers zu A'eumarkt Fritz Slurf versehen mit demvon seiner Mutter unter dem Stadtinsiegel von Xeuenmarkt ausgestellten Gewaltbrief gegen BischofFriedrich vonEichstät: dass die Güter seiner Mutter verbrannt, und ihr und ihm ein Schaden von 1000Mark Silbers zugefügt wurde, von den Rittern und Knechten zu Recht erkannt wurde : dass weil dieUebertragung der Gewalt nicht bei dem Landgerichte statt gefunden habe, der Bischof weder demKläger noch dessen Mutter von Brands und Beschädigung wegen Etwas schuldig seyn solle. D. eod. d.

Wernherus Pachmair clericus Ratispononsis nec non publicus notarius permutationem dignitatuminter Jacobum Brunonem praepositum ex una et Eglolfum Hornpekch decanum Frisingensem parte ex

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