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1390.
9. April.
Hans Geyselberger zu dem Rannarigel, bekennt dass Bischof Georg zu Passau ihm für einean den Bischof Johannes gehabte Foderung von dreytausend einhundert Pfund Pfenningen, die VesteBanarigel auf gewisse Bedingungen eingeräumt habe. Siegler: Christan der Puchler und Volkhmarder Chvndorffer, Oheime des Hans Geyselberger, Ullreich der Raschpp, Gundackcher von Tannberch.G. am Samptztag in der Osterwochen. (Mon, Boic. XXX. Pars II. pag. 398.)
11. April.
Berchtold Bischof zu Freising überlässt an Heinrich Schwab Richter zu Kransperg ein Hauszu Erchingen sammt dem Swaighof und Fischlehen leibrechtsweise, welches an denselben bisher um400 Gulden verpfändet war. G. Freisingen Montag nach dem Suntag Quasimodogeniti. (c. Sig.)
18. April.
Reymar von Streitberg verzichtet zu Gunsten des Klosters Langheim auf den halben Hof zuPunzendorf, welchen ihm der Graf Johann von Truhendingen zu Burggut verliehen hat. Mitsiegler:Friedrich von Streitberg und Friedrich Kepper Bürger zu Bamberg. G. am Dinstag vor Tiburtiustag.(c. Sig)
13. April.
Berchtoldus episcopus Frisingensis ecclesiam parrochialem in Ismaningen ecclesiae S. JohannisFrisingae incorporat. D. Frisingae XIII mensis Aprilis.
16 . April.
Hilprant der Kamerauer zu Viehausen, und sein Sohn Chunrad der Kamerauer, bekennen dassihre Schwester und Base Barbara die Kamerauerin, zur Verheirathung mit Peter dem Kamerauer zumHaitstain, 200 Pfund Pfenning erhalten soll, und verpflichten sich, so lange diese Summe nicht ent-richtet seyn wird, dem genannten Peter dem Kamerauer jährlich 20 Pfund Pfenning zu bezahlen. G.des freytags nach Tywurtii und Valeriani, (c. 2 Sig.)
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Johann Landgraf zum Leutenberg, und Graf zu Hals der ältere, entscheidet hinsichtlich derMisshellungen zwischen dem Bischof Lamprecht zu Bamberg, und dessen Capitel einerseits, und demBurggrafen Friedrich zu Nürnberg anderseits, dass die Pfarre zu Regnitzhof vom genannten Burggra-fen, die Pfarreyen zu Rostal und Oberngesez aber vom Bischof von Bamberg verliehen werden unddie Veste Nordeck bey dem Bischof und Stift zu Bamberg bleiben solle. G. zu Bamberg am freytagnach Quasimodogeniti. (c. 3 Sig.)
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Lamprecht Bischof zu Bamberg, und Friedrich Burggraf zu Nüremberg, kommen dahin überein,den von ihnen auf nächste Pfingsten festgesetzten Termin hinsichtlich der Uebereinkunft wegen derNutzungen der Kirche zu Hof bis kommende Jacobi zu verlängern. D. eod. d.
17. April.
Steffan Hertzog in Baiern, weist für sich und seine Brüder Fridrich und Johann, Ludwigendem Klosner Bürger zu Inglstat, die ihm schuldigen 614 Gulden unger. und pehaim. auf dem Un-gelt zu Inglstat, von Met, Pir und Greissing an. G. zu München an sontag als man singet miseri-cordia domini.