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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1388.29. Sept.

Hans und Cunrad von Küwdorff geloben, gegen die Stadt Nürnberg und die mit derselben imBunde stehenden Städte in den nächsten 3 Jahren nichts zu unternehmen. G. an Michelstag. (c. 2 S.)

4. Oct.

Heinrich von Morsbach, Hans von Lydbach, Albrecht Erlacher, Ulrich Copp und Heinrich Re-geldorffer entscheiden hinsichtlich der Foderungen, welche Sweygger von Gundolfingen und Hyltpoltvon Hohenfels an den Bischof Friedrich zu Eystet gemacht haben, dass letzterer denselben nichts alsachthalb Mutt Haber zu geben schuldig sey. G. des Suntags nach Michelstag. (c. 4 Sig.)

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König Wenzlaw verspricht, im Falle er das römische Reich aufgeben sollte, , dem ErzbischofAdolf zu Mainz zur Sicherung und Bestätigung seiner Rechte und Briefe beholfen zu seyn, wenneiner seiner Brüder oder seiner Vettern der Markgrafen von Mähren zum römischen König erwähltwürde. G. zu Berne an Francisci Tag. (c. Sig.)

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Derselbe erlaubt dem Erzbischof Adolf zu Mainz, mit den Städten einen Bund zu schliessen,jedoch unbeschadet dem Kaiser, dem römischen Reiche und der Krone von Beheim. D. ib. et eod. d.(c. Sig.)

8. Oct.

Ulrich und Kaspar von Putendorf Gebrüder, gesesssn zu Emmeczheim, verbinden sich und ihreErben, mit ihrer vorbenannten Behausung gegen ihre gnedigen Herrn Friderich den eitern, Johannesund Friderich den jüngern, Burggrafen zu Nürnberg, in keinerweise zu thun und zu seyn, und nachdem Ausgang ihres Bündnisses mit Weissenburg, sich mit keiner Stadt des Reiches und des Bun-des wider obige Fürsten zu verbinden. G. Donnerstag vor St. Dionysiitag. (c. 2 Sig.)

20. Oct.

Gerichtsspruch des Landgerichts der Grafschaft Hirschberg, wornach die Ansprüche Herrn Hein-richs von Absperg zu Ronnburg auf die Veste Liebeneck, das Dorf Metterndorf mit zugehörigem Holzund Feldern und das Gericht von dem Stainsfurt bis in die Lainlauter dem Bischof Friedrich von Eich-städt und dessen Hochstift und armen Leuten an ihren in den obgenannten Bezirken liegenden Gü-tern, Aeckern und Hölzern unschädlich seyn sollen. G. zu Gaymersheim dez erchtags nach sandGallentag.

23. Oct.

Jörsik Kaufmann von Taust bekennt, dass er hinsichtlich der Beschädigung welche ihm vonder Stadt Regenspurg Dienern widerfahren ist, als er des Chunrat von Asch Wein von Landshut ge-gen Beheim führte, an die Bürger von Regensburg keine Foderung mehr zu machen habe. Siegler:Hans von Steinach Bürgermeister, und Jacob der Prunhofer Schultheiss zu Regensburg. G. des Frei-tags nach der 1100 Mayd Tag. (c. Sig.)

29. Oct.

Der Rath und die Gemain der Bürger zu Regenspurg verkaufen 50 Gulden Leibtings von ih-rer Stadt an ihren Mitbürger Lienhart den Sittauer um 300 Gulden. G. des Pflntztags nach Symoniset Jude.