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1388.
29. Febr.
Herzog Stephan von Bayern thut dem Gotteshaus zu Kiihach die Gnad, dass die Lehen undHofstätten in dem Dorf zu Kübach nicht geringert, noch öd werden sollen, und gebietet, dass nyemantein haws noch Zimmer daselbst abbreche, noch von dannen führe in einen andern Ort, mit dem Auf-trag an Wilhelmen den Schenken Pfleger zu Aichach, Erharden den Richter daselbst, und an alle an-dern Amtleute, das Gotteshaus bey diesen Gnaden zu halten. G. zu Aichach am Sampcztag vor Oculi.(jSigillum retro cera rubra impressum penitus deperditum.)
2. März.
Bischof Berchtold von Freysing belehnt Marten den Puschinger mit der Feste Scharffenfeld. G.Montag nach Oculi.
8. März.
Erhards Kists Revers über die ihm von Herrn Heinrich dem Kammerberger als Vogtherrn ver-liehene Kirche zu Vichkirchen. Siegler : Stephan der Schilbacz, Tumherr zu Freising. G. dez näch-sten suntags vor sand Gregoritag. (c. Sig.) '
9. März.
Tessres von Fraunhofen bekennt dass ihm der Erzbischof Pilgreim zu Salzburg alle Purkhut,welche er ihm von wegen der Pflege von Mühldorf schuldig war, gänzlich bezahlt habe. G. zuSalzburg am Montag vor Gregorii. (c. Sig.)
20. März.
Gerlach von nohenloch verkauft seine Dörfer Sommer- und Winter-Ohusen und Lindelbach, andie Stadt Rotenburg um 800 Gulden. Mitsiegler: Conrad von Reynsprunn der ältere, Fritz Esel vonYllenshein, und Golfrid von Ilohenloch des obigen Bruder. G. am fritag vor Benedicten Tag. (c. 4 S.)
24. März.
Johann Herr zu Liehtemberg verpflichtet sich den halben Theil des Schlosses Brumat, welchener mit Einwilligung des Erzbischofs Adolf zu Mainz, an Johann Bock und Peter Museler Bürger zuStrassburg verpfändet hat, binnen acht Jahren um 1500 Mark Silber wieder zu lösen. G. uff unserfrowen abent den man schribet Annunciatio. (c. Sig.)
3. April.
Stephan und Johann Herzoge in Bayern versprechen, die Seitz dem Preysinger schuldigen 600Gulden bis kommenden Michels Tag zu bezahlen. G. zu Münichen am freytag in der Osterwochen.
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Ludwig Schenk zu Reichnek Ritter, und die Schöffen zu Nürnberg, bestätigen dass BernoltCramer der ältere, Karl llolzschuher, und Hans Sachs als Geschäftsherren der seligen Meehtild Vörht-1 in den von derselben hinterlassenen vom römischen Reiche zu Lehen gehenden Hof zu dem Keswas-ser, der Anna Sechsin und dem Kloster Pillenreut für die der genannten Anna von obiger Meehtildvermachten 10 Gulden Leibgedings überlassen haben. G. am freitag vor Ambrosii Tag. (c. Sig.)
Die Gebrüder Albrecht der Jüngere und Aeltere von Vestenherg beurkunden, dass sie sich hin-sichtlich ihrer Schuldforderung mit dem Bischof Gerhart von Wirzburg verglichen haben. G. am Fri-tage vor dem suntage Quasimodogeniti. Cc. 2 Sig.)