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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1386.

2 . Mai.

Gerhardus episcopus herbipolensis, Heinrico de Lapide cantori ecclesiae herbipolensis, nec nonplebano in oppido Kitzingen, mandat abbatissam monasterii in Kitzingen dictam Hedwig Hofwartnuper electam auctoritate episcopali inducere. D. secunda die Maji. (c. Sig.)

3. Mai.

Nikel von Kotzau auf Kotzau und Alheit seine Ehewirthin verkaufen ihr oberhalb Moschendorf an-fangendes Fischwasser, an Albrecht Plankenburger und Ulrich Praun Kärger zu Hof, um 160 Pfd. Hel.,Mitsiegler: Heinrich von Kotzau zu Vatigau. G. am Donerstag nach Walpurgen Tag. (c. 2 Sig.)

5. Mai.

Fridrich Burggraf zu Nuremberg versetzt dem Ritter Hans von Hirsperg, z. d. Z. sein Amt-mann ze der Weissenstat, für eine Schuld von 300 Pfd. Heller, und für jene 300 Pfd. Heller, welchederselbe an seiner Veste Rudolfstein verbauen solle, diese Veste und die Wüste Meyerhofleins mitdem Versprechen ihn vom Burggute dieser Veste nicht zu entsetzen, bevor obiges Geld zurückge-zahlt ist, und mit dem Vorbehalte, dass Rudolfstein sein und seiner Erben offenes Haus sein soll, dochdem Inhaber ohne Schaden. G. ze Plassemberg am nächsten Samstag nach sant Philippi und JacobiTag, der heil. Zwelfpoten. (c. Sig.)

9. Mai.

Margret die Hägengerin schwört Urphede hinsichtlich des über sie in Regensburg wegen Zau-berey verhängten Gefängnisses, und gelobt, nie mehr nach Regensburg oder Stauff zu kommen. Sieg-ler: Heinrich der Täschinger, Pfleger und Richter zu Stauff. G. des Mitwochen nach des hl. ChreuzTag als es gefunden ward.

11. Mai.

Arnolt von Seckendorf zu Trieschdorf gesezzen, und Ut von Pfalheim seine eliche Hausfrauvergleichen sich mit ihrer Swigerin und Mutter Frau Katharina der Gössin, Herrn Kunrats von Pfaul-heim sei. Wittwe dahin, dass sie dieselbe gänzlich zu sich in Verpflegung nehmen und ihr quatem-berlich 3ÿ Pfd. Heller gemeiner Münz geben wollen; oder dass im Falle sie nach dem Urtheil ihrerHelfer so behandelt würde, dass sie es bei ihnen nicht mehr erleiden könnte, ihr quatemberlich einLeibgeding von 14 Pfd. Heller bezahlt werde, wofür ihr das Haus zu Trieschdorf mit Guten undLeuten verpfändet wird. Mitsiegler: Götz Döner und Fridrich Honer Bürger von Dinkelspühl. G. anSt. Gangolfstag. (c. 4 Sig.)

15. Mai.

Haupt Marschalk zu Pappenhaim bekennt die ihn für vergangenen Georgen Tag treffenden 60Pfund Pfenning von Hainrich dem Uninger Zöllner zu München und Wasserburg erhalten zu habenD. in die Sophie in Majo.

18. Mai.

Stephan Herzog in Bayern bestätiget dem Probst Ulrich zu Vndestorf die Vogtei auf einemGut zu Dachsperg, und auf dem Gütel zu Zilhoven welche dasselbe Gotteshaus von Stephan dem Wy-singer zu Pasenbach erworben hat. G. zu München am Freitag vor dem Suntag als man singet can-tate domino, (c. Sig.)