Druckschrift 
10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
Entstehung
Seite
180
Einzelbild herunterladen
 

1386.

1. April.

Johann Bischof zu Regenspurg verspricht, das Kloster Heymeran daselbst, wo er über dessenGüter Vogt ist, bey den hergebrachten Rechten und Gewohnheiten zu lassen. G. des Suntags Le-tare. (c. Sig.)

2. April.

Ottel der Aman von Penk, und seine Hausfrau versetzen ihre in den Stift-NiedermünsterschenAmthof zu Penk gehörige Schwaige zu Wyrd an Wolfel den Göldel um vier Pfund Pfenning. G. deznächsten Montagz nach Mittervasten. Mit dem Siegel der Aebtissin zu Niedermünster.

4. April.

Vor Ludwig Schenk zu Reichenek Schultheiss, und den Schöffen zu Nürnberg verkauft HeinrichReichart von Obern Eschenbach, einen Hof und Hofstat zu Leutichendorf an Friedrich Holzschuherdeutschen Ordens Frühmesser zu Obern Eschenbach. G. an Ambrosius Tag. (c. Sig.)

6. April.

Bischof Johannes zu Gurk verheisst Namens seiner Pflegbefohlenen der Grafen Heinrich undJohannes von Goerz Söhne des verstorbenen Grafen Meinhard, von Herzog Johannes von Bayern, unddessen Gemahlin Kathrein die Veste Greiffenberg samt Zugehörung binnen drei Jahren einzulösen,mit dem Anhänge dass der Herzog und die Genannten von Görz die Veste Heunburg ferner gemein-schaftlich besitzen und die Gülten theilen sollen. G. ze Hall in dem Innthal am Freitag nach Mitter-vasten. (c- 2 Sig.)

r>

Dietriche von Bibra Ritter, entscheidet zwischen dem Bischof von Wirzburg einerseits undden Erben des seligen Ritters Cunrat von Hutten anderseits, dass dieser Bischof von wegen des se-ligen Cunrat vom Hutten dem Heinz Franz Bürger in Bamberg 292£ Gulden, dann dem Ernbolt undDitrich Zobel 675 Gulden bezahlen soll, dagegen die vorgenannten Erben dem Bischöfe 308 MalterKorn und 12 !-£ Malter Ilabern schuld g seyn, und demselben das Schloss Geulichsheim, wenn sie esvon den Zobeln an sich bringen würden, zum Wiederkaufe geben sollen. D. eod. d. (c. Sig.)

1*. April.

Herzog Stephan von Bayern enthebt das Gotteshaus von Raittenpuch des Schongauer-Brücken-zolles, und bestättigt die ihm von seinem Vater K. Ludwig ertheilten Privilegien. G. zu Weilheimam Pfinztag vor dem Palmtag. (M. B. VIII, 81.)

13. April.

Johanu Bischof zu Regensburg und das Capitel verkaufen ihres Gotteshauses Veste und SchlossTeisbach mit Allen Zugehörungen, namentlich auch mit dem dazugehörigen Dorf Essenbach, ausgenom-men die Kirch- und Chorlehen Zehenten und Gülten die das Domcapitel in der Herrschaft Teispachhat an die Herzoge Friedrich, Johann und Stephan in Bayern um 26000 ungr. Gulden. G. zu Re-gensburg des Freitags vor dem heil. Palmtag in der Vasten, (c. 2 Sig.)

15. April.

Ruprecht Graf zu Nassaw versetzt vorläufig für eine Schuld von 5000 Gulden seines BrudersUlrich von Hohenloch, an ihren Oheim Johann Landgrafen zu dem Lewchtenberg, die Veste und dasSchloss Schillingsflrst bis auf St. Johanns Tag zu Sonwenden, worauf sein gedachter Bruder dafür