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1885.
derselben zu Leibding inne gehabt, auf. G. zu München an Unser* Herrn Leichnam tag. (M. B.XVIII. 236.)
3. Juni.
Stephan, Friedrich und Johann Gebrüder, Herzoge in Bayern, befreyen des Klosters am Angerzu München Gut und arm Leut von der Steuer, welche sie allenfalls auf ihr Land legen. G. zuMünchen Samztag nach U. Hrn. Leichnam tag. (c. 3 Sig.) (M. B. XVIII, 234.)
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Friedrich Herzog in Bayern weist dem Kloster am Anger zu München die 200 Gulden, die erdemselben zu seiner Schwester Margareten von Meissen gegeben haben solle, auf dem Zoll zu Trawn-Stain an. D. ib. et eod. d. (c. S.) (M. B. XVIII, 231.)
5. Juni.
Gerhard Bischof und das Kapitel des Stifts zu Wirzburg einerseits, dann Graf Herman vonHennenberg, Graf Bertolt von Hennenberg desselben Bruder Tumherr zu Babenberg, und Graf Fried-rich von Hennenberg des vorgenannten Hermans Sohn anderseits bestimmen, wie Burg und Stadt Mu-nerstad beschirmt werden solle. G. zu Munerstat an Bonifacii Tag. (c. 5 Sig.)
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Dieselben vereinigen sich dahin, dass die Bürger zu Munerstad gütlich und freundlich sitzensollen, und bestimmen die Ordnung hinsichtlich der Schöffen und des Ungelts zu Munerstad. G. amDienstage nach Bonifacii. (c. 4 Sig.)
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Heinrich Probst, Ulreich Prior und das Convent des Klosters zum Siegel Passawer Pistumes, be-schaiden einen Hiudergang mit dem Bischöfen Johannsen zu Passaw auf den nächsten send Margre-ten Tag um etleiche Walde, Holtzer, Grund und Gemerkli. G. an den Montag nach unsers Herrn Leich-nams Tag. (c. 2 S.)
S. Juni.
Ulrich der Snizzer Bürger zu München verkauft alle seine Rechte auf dem Haus, das gelegenist in unser Frauen Pfarr an der Purkstrazz zunägst an dem Gässlein das hinab für des Türleins Badgeht — dem vesten Ritter Chunraden dem Preysinger von Payerbrunn um 30 Pfd. Regensb. Pfg. Sieg-ler: Hans der Müncher Bürger zu München. Zeugen: Wolff der Sehalichtorfer, und Hans TichtelBürger zu München. G. an Pfintztag nach sand Erasm tag. C c - Sig.)
13. Juni.
Landgraf Hans zu Lühtenberg und Graf zu Halse, und Berchtold Pfintzing Bürger zu Nürnberg,geben gemäss der von Ersterem Fridrich Herzog in Bayern, Niclaus Bischof zu Costenz, endlichIlainrich von der Tuben, und Ulrich von Hohenloch aus Auftrag des römischen Königes mit den Bun-desstädten in Swauben und Franken wegen der darin ansässigen Juden getroffenen Uebereinkunft, inFolge welcher 4 von beiden Theilen gesetzte Männer über das Geld absprechen sollen, welches jedeStadt den Juden schuldig ist, für den Fall, dass sich die Vier nicht vereinen könnten, den StädtenAugspurg, Nürnberg, Ulme, Rotenburg uff der Tuber, Wintzham und Wissenburg zu einem gemeinenManne Hansen von Stainäch, zu diesen Zeiten Burgermaister ze Regenspurg; dann der Stadt Basel