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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1386.

Orten ausstehen, einzutreiben, und ihm nach erhaltener Weisung so Viel davon zuzusenden, als erbedarf. G. am nächsten Dinstag vor sant Jorgen Tag, des hl. Nothhelfers und Märtyrers.

93. April.

Johannes von Abensperch bekennt vom Erzbisbhofe Pilgrim zu Salzburg die 250 Pfund Pfen-ning, welche ihm derselbe für vergangenes Jahr von wegen der Pflege von Mühldorf schuldig war,erhalten zu haben. G. zu Mühldorf am Jörgen Tag. (c. Sig.)

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Derselbe bekennt, vom Erzbischöfe Pilgreim zu Salzburg an der Purkhut, welche ihm derselbeauf künftigen Nielas Tag von wegen der Pflege von Mühldorf schuldig ist, 105 Pfund Wiener Pfen-nirg erhalten zu haben. D. ib. et eod. d. (c. Sig.)

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Die Bürger der Stadt ze Ypphofen versprechen dem Bischöfe Gerhart zu Wirzburg mit 4000Gulden von dessen Schuldnern, dem Juden Meyr von Ertfurt gesessen ze Nürmberg, und AbrahamSprinczen von Regensburg, zu helfen, doch von 10 Gld. nur einen zu bezahlen, und 2000 Gld. aufden nächsten, die andern 2000 Gulden auf den darauf folgenden sant Mertins Tag ze erlegen,, wofürder Bischof in den nächsten 2 Jahren nach der Bezahlung weder Bete, noch Steuer von ihnen zuerheben verspricht. D. eod. d. (c. Sig.)

Ottel des Vischkäufels Sohn von Kempfenhausen, Leibeigener des Klosters Polling, reversirtüber die vom Probst Ulrich erhaltene Erlaubniss eines freyen Aufenthalts in Oberbayern auf demLande gegen ein jährliches Reichniss. von sechzig Pfenningen. D. eod. d. Siegler : Hans Witolzhover.

96. April.

Vor Johans Techand ze Babenberg, bekennt Heinrich Drechsel, auf dem Kaulberg gesessen,von dem Capitel, und besonders von Johans Schawen, Korherrn der Stift ze sand Stephan daselbst einFeld genannt Volpenwerd, gelegen in der Mark ze sand Stephan an der gemainen Strasse, ze rech-ter Erbschaft bestanden haben, mit der Verpflichtung, dasselbe zwischen hie und dem nächsten sandWalpurgen-Tag, und dann in den nächsten 2 Jahren mit gutem Weinwachse einzulegen und fürbasswohl ze bearbeiten ; sodann dem Schawen in den nächsten 4 Jahren jährlich 6 Pfd. Heller gemeinerWerung, hierauf aber das Dritteil von allen Erträgnissen ze reichen; dass den Zins, welchen es jähr-lich in der Herren Obley gilt, und den Zehnten den Korherren besonders ze entrichten. Der Weinmuss auch in derselben Herren gemeiner Kelter gekeltert, und von jedem Eimer ein Schilling Hellerzum Baue der Kelter bezahlt werden. G. an dem Mitwochen nach sand Jörgen Tag, des hl. Mar-trers. fe. S.)

27. April.

Märk von Schellenberg von Wasserburg giebt dem Frauenkloster zu Lindau das Gut zu Te-gerstain auf, welches er von demselben zu Lehen gehabt hat. Zeugen und Mitsiegler : Cunrat vonWiler und Ulrich Schriber, Bürgermeister zu Lindau. G. am nächsten Donnerstag nach sant GorygenTag. (c. 3 Sig.)

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Ulman Stromeyer Bürger ze Nüremberg, bekennt dass ihm das Domkapitel ze Babenberg em-