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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1385.

35. März.

Fridrich der Stahel bekennt, dass ihn der Erzbisbhof Pilgrim zu Salzburg zum Verweser derVeste Halbenberg mit dem Bezüge von jährlich 80 Pfund Pfenning ernannt hat, und verspricht, dem-selben getreulich zu dienen. G. an unser Frauen Tag zu der Kündung. (c. Sig.)

28. März.

Die Herzoge Stephan, Friederich und Johann Gebrüder von Bayern, verpfänden ihre Fest undHerrschaft Tumbstauf sammt dem Dorf zu Sulzbach, dem Rath und der Gemain der Stadt Regensburgum 21000 fl. und 200 Pfd. Pfenninge. G. Erchtag nach dem Sontag als man singt domine ne longe.

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Revers der Bürgerschaft zu Regensburg um die ihr von den Herzogen Stephan, Fridrich undJohann von Bayern verpfändete Feste und Herrschaft Tumstauf. D. eod. d.

4. April.

Friderich von Sauwesheim Ritter gelobt das ihm vom Bischof Gerhart zu Wirzburg in Amt-manns Weise empfohlene Schloss Lihentlial getreulich zu bewahren. G. am Dinstage nach dem hl.Ostertage. (c. Sig.)

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Urbanus papa prandia sive cenas, Jocalia et alias res in monasteriis consuetas, cum personaealiquae ad observantiam regularem recipiantur, plane reprobat. D. Romae 11. Non. April, pontif. ao.II. (M. B. XVIII. 232 )

5. April.

Elspeth Aebtissin des Stifts NiedermUnster in Regensburg, und ihr Vetter Herr Hanns der Stain-acher von dem Adelstain, Bürgermeister zu Regensburg, vergleichen eine Streitigkeit zwischen Hein-rich den Amman von Niedernleyrndorf und seinen Nachtpawern von des Futters wegen zu EhehaftenTaiding. Hienach soll der Amtman ausrichten zu ehehaften Taiding den niedcrmünsterischen Richtermit zwei Begleitern, zwei Vorsprechen und den Schergen, also zusamm sechs Personen; würdenihrer aber mehr denn sechs, so sollen die Nachtpawrn denen, die über sechs sind, das Futter in denAmthof geben, und wie oft es geschehe im Jahr, dass dem Amman Gäste zurieten, es wären eineroder zwen und nicht mehr, so soll der Amman sie ausrichten ohne der Nachpawrn Schaden, waraber, dass ihrer mehr wurden, dann zwen, so sollen die Nachpawrn den andern, die da sind, dasFutter geben in den Amthof. G. dez mitichen in den Osterveyertagen. (c. 2 S.)

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Michel von Jechsingen Purgraf zu Weitteneck verkauft seine Güter gelegen zu Urvar ob Wcit-teneckh, au Wilhelm den Fraunberger, Chorherrn zu Freysing um 95 Pfd. Wien. Münz. D. eod. d.

6. April.

Steffan, Fridrich und Johann Herzoge in Bayern, versprechen die Jakob dem Prunnhofer Schult-heiss zu Regensperg, schuldigen 1728 Gulden bis kommenden Michels Tag zu bezahlen. Bürgen undMitsiegler: Johann von Abensperkch, Härtweig der Degenhart zu dem Weissenstain, Peter der Ekkärzu Ekk der obengenannten Herzoge Hofmeister, Ulreich der Ekkär zu Ekkemül, und Steffan der Degen-berger zu Altennusperkch. G. des Plintztages nach dem Ostertag. (c. 8 Sig.)