1383.
30. März
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3. April.
6. April.
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9. April.
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von Weitra, und Caspar von Harssendorf, Beide z. Z. Verweser der Kinder Pernolts des Chlingen-furters. G. des Sonntages nach dem hl. Ostertage. (c. 4 Sig.)
Conrad von Ellenbrunn, Landrichter in der Grafschaft Ilirzperch, verkündet, dass auf dieKlage des Bischofs Rabno zu Eichstädt gegen Berchtold den Schenchken von Geirn, gesessen zuUttenhofen, wegen einer Entschädigung von 1000 Mark Silbers, weil der Vorgenannte und die Seini-gen in des Gotteshauses Städte gerannt seyen, des Bischofs Angehörige dort haimgesucht, gebunden,geschlagen, gefangen und abgeschaetzt und ihnen ihr Habe genommen haben, zu Recht erkannt wor-den, dass der Bischof die Hälfte der Veste Uttenhofen und des Zehents zu Lauterpach, als hochstift-ische Lehen, sowie alle Lehen des Schenken in der Grafschaft Ilirzperch solange besitzen solle, biser des Schadens gewährt sey. Dat. in Tollingen feria secunda post Octavas Pasche, (c. 1 Sig.)
Derselbe bestätigt von Gerichts wegen dass die Abtissin von sand Walpurg mit Recht behabthabe vier Hofstet zu Pemfeld, die des seligen Purchard von Säkendorff gewesen sind, und ertailt ihrals Schermer die Herzoge Steffan, Fridrich und Hans von Bairn, den Bischoff von Aystet und alleseine Dyener und amptläwt, den Burggrafen von Nürnbergch, Hans von Abensperch und alle vonAbensperch, Fridrich von Ilaydek, Iladinar von Laber, Hilpolt vom Stain, Albrecht und Steffan vomWolfstain, und Hans den Kölner von Hawnstat. D. ib. et eod. d. (c. Sig.)
Stephan, Friedrich und Johann Herzoge in Bayern bestätigen den Grafen, Freyen, Dienstleuten,Rittern und Knechten, Städten und Märkten in Oberbayern, welche ihnen zur Lösung der an die vonWirttenberg verpfändeten Städte Lauging, Gundolfingen und Hochsteten mit einer Viehsteuer und einerandern Steuer behülllich waren, alle Gnadenbriefe, Rechte und guten Gewohnheiten. G. zu Munichenam freytag vor Ambrosii Tag. (c. 3 S.)
Die Gebrüder Stephan und Johann Herzoge von Bayern, erneuern alle von Alter hergebrachtenRechte der Stadt Friedberg, worüber ihr die Briefe zu diesen Zeiten verlirunneu. G. zu München amMontag nach Misericordia.
Ott Pientzenawer Vitztum in obern Bayern , Ulrich der Frevntsberger, Ulrich der Satzenhoverund Arnolt von Karner entscheiden den Streit zwischen Chunrad Abt zu Ettal und dem von Sevelt umeinige Aigenleute zu Sestal, die [jene beide ansprachen, folgender Massen: Sollen dieselben Leutesitzen hinter Wilhelm von Sevelt, der sie auf andere Ort ohne ihren Willen nicht nöten, und sieauch mit keiner Steuer und Forderung beschweren soll über die Gült, die ihm werden soll von denGütern ; ferner sollen jene Leut dem von Ettal alljährlich den treffenden Zins geben, und auch in desvon Sevelt Pavstift gehen. D. eod.
Graf Heinrich von Schaumberg verlobt seine Tochter Agnes an Jobst von Abensberg mit Ver-sprechung eines Heirathguts von 3000 Pfd. Pf. Bürger und Mitsiegler: Jörg der Waldeker Vizedom