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1382.
werden, so soll sein Schwager Wenzlaw, Römischer König Obmann sein. D. Salzburg, Phincztag nachKatharinen Tag. (c. S.)
27. Nov.
Albrecht und Leupolt Gebrüder und Herzoge ze Oesterrich, und Pilgreim Erzbischof ze Salcz-burg erwählen der Stössc und Kriege wegen, welche sich zwischen ihnen und Stelfann, Fridrichenund Hansen, Herzogen in Bayern, in Bezug auf Berchtersgadem, die neuen Baue daselbst, den Dörn-berg, Uetter und den Brand zu Krayburg im Klinger Gerichte erhoben haben, zu Spruchleuten dieHerzoge Steffann von Bnyern und Leupolten von Oesterrich, welche beiderseits 2 Räthe dazu nehmenund die Urkunden und Weisungen beider Theile prüfen und in Minne berichten sollen; und gelobenwas Diese einhellig aussprechen, stät zu halten. Ueber welche Stücke sich aber die Spruchleute undRäthe nicht vereinen können, darüber sollen der Burggraf Fridrich von Nüremberg und Johans vonAbensberg, als Obmanne, und im Falle auch diese missheilig würden König Wenzel entscheiden;Zufolge der gegenwärtigen Tayding ward der Tag, welcher am nächsten sand Luceio-Tage hättesein sollen, auf dem Sonntag in der Fasten verschoben. Doch soll der Brief, welcher die frühereTayding enthält, in allen andern Stücken in Kraft bleiben; auch sollen Ulreich von LiechtensteinHauptmann und Marschalk in Kernden, und Ott Pienczenawer Vicztum in Obern-Bayern, unterdesseninnehaben Berchtesgadem, die neuen Biiue daselbst und den Dornperg, wie sie jüngst dem GrafenThoman von sand Jörgen eingeantwortet wurden. G. ze Salczburg am Pfincztag vor sand AndresTag des hl. Zwelfbotten. (c. 3 Sig.)
28. Nov.
Hochwart der Ilerttenberger bekennt dass er sich mit seinem Swoger Leupolt von Wolfstainum all den Krieg, den er hinter denselben gehabt hat von aller Hab wegen, die ihn ankommen istvon seinem Swehr Ulrich dem Ettenstatter selig, verricht habe. Taidinger: Stephan von Ernvels Vitz-thum zu Sulzbach, Albrecht der Notthaft vom Weissenstain, Dietrich der Scherttinger, Karl der Pauls-torfer vom Taennesperg. G. Freitags vor sant Andreastag. (c. 3 Sig.)
30. Nov.
Die Bürger zu Karelstat kommen mit dem Bischof Gerhart in Wirzburg dahin überein, das«sie demselben zu seinen nöthlichen Schulden mit 20000 Pfund Heller helfen, dagegen aber in dennächsten 5 Jahren mit keinerley Steuer oder Bete beschwert werden sollen. G. an Endres Tage. (c. S.)
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Die Bürger zu Bischofsheim versprechen demselben zu dem nämlichen Zweck und unter glei-cher Bedingung 500 Pfund Heller. D. eod. d.
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Die Bürger zu Ebern desgleichen 9500 Heller. D. eod. d. (c. Sig.)
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Die Bürger zu Gerolzhoven ebenso 500 Gulden. D. eod. d. (c. Sig.)
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Die Bürger zu Fladungen ebenso 500 Pfund Heller. D. eod. d. (c. Sig.)