Druckschrift 
10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
Entstehung
Seite
76
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genannten Kindern ein Geslos mit 1000 Sehock jährlicher Rente angewiesen wird. Sterben die Braut-leute, oder sterben sie als Eheleute ohne Kinder, so fällt deren eingebrachtes Gut jedem Theile wiederanheim, ausser dass der Ueberlebende die lebenslängliche Nutzniessung hat. G. zu Lintz an eritagnach sand Johannstag zu Sunwenden. (Ex Niederbay. Copialp. Nr. 1.)

Des Stifts zu Obermünster Revers an seinen Probaten Johann von Abensberg rücksichtlich dervon diesem übernommenen Bürgschaft eines vom Stifte mit zwei Regensburger Bürgern abgeschlossenenKaufcontractes über Wein und Getreid in der Ilofmarch Tegernheim. G. dez mitichcn nach sand Jo-hanstag zu sunwenten. (c. 2 Sig.)

Stephan Herzog in Bayern, thut dem Kloster Anger zu Miinichen die besondere Gnad, dasskeine Stadt noch Markt fürbass des Gotteshauses eigene Leute zu Burgern einnehmen, und ihm dieNiemand entfremden dürfe. G. zu München an Sant Peter und Paulstag der zwelfboten. (M. B. XVI11,224.) (c. S.)

Raben Bischofl von Eichstädt, Rüdiger von Morspach und Ilans von Liedwach beide Ritter,vergleichen den Streit zwischen dem Probst von Rebdorf einer- und Heinrich von Westenberg undChunrad von Pechthal anderer Seits um einige Wiesen und Huben zu Pfraunvelf, Gerherstorf und Win-tershof. D. eod. d. (c. 6 Sig.)

Engelhart von Nydeck Tumherr zu Wirzburg und Landrichter des Herzogthums zu Frankenbestätigt der Abtissin Heylwik von Rynecke zu Schönauwe ihre Rechte gegen Cunz Siegel auf denGütern, welche Dytrich Gresslin zu Aschfeit hat, und ertheilt derselben gerichtlichen Schirm. G. amMittwochen vor Kilians Tage. (c. Sig.)

Stephan und Fridrich Herzoge in Bayern ersuchen die mit ihnen verbündeten schwäbischenStädte, ihnen gegen die in offenem Kriege mit ihnen befindliche Stadt Regenspurg beholfen zu seyn,und dieselbe nicht in ihren Bund aufzunehmen. G. zu Lantzhut am Milwoch vor Ulrichs Tag. (.c. S.)

Johann Landgraf von Leuchtenberg Graf zu Hals und des Herzogs Albrecht von Holland Pflegerin Niederbayern ersucht die schwäbischen Bundesstädte, dass sie die Stadt Regenspurg, welche denHerzogen von Bayern feind ist, nicht in ihren Bund aufnehmen sollen. D. ib. et. eod. d.'

Ludwig und Friedrich Grafen zu Oetingen verpfänden dem Spital zu Weinding für eine Schuldvon 500 Pfund ihren Hof zu Vczmemmingen der jährlich gilt 6 Malter Roggen, 2 Malter Dinkel,2 Malter Gerste, 2 Malter Haber, 3) Pfund Heller, anderthalb hundert Eyer, einen Weysat, 2 Herbst-hühner und 1 Fastnachthuhn. G. an sant Uolrichz tag. (c. 2 Sig.)

Die Stadt Ulm theilt den Bürgern zu Regenspurg im Geheim die ihr von den Herzogen vonBayern und dem Landgrafen von Leutenberg übersendeten Briefe abschriftlich mit, und verspricht bey