73
1381.
1. Mai.
Gabriel Riedler Bürger zu München reversirt, dass der vom Ilochstift Freysing für sich undseine Söhne, Franz und Johann erkaufte Brukzoll zu München nicht weiter bei seiner Familie bleibensoll. Geb. an dem zwey zwölfpoten Tag Philippi und Jakobi, (c. S.)
3. Mai.
Vor den gesehwornen Schepfen des llathes zu Swobach verzichten Ilans der Küdorfer undseine Wirtin auf ihre Güter zu Awraw, verschiessen sie mit Händen und Halmen, und geben sieden geistlichen Frauen ze sand Claren ze Nürnberg auf. G. an des hl. Crucz Tag, als es fundenward. tc. S.)
4. Mai.
Die Gebrüder Peter und Gebhart die Inkofer theilen die ihnen angefallene Habe, in der Art,dass dem letzteren Inkofen mit Zugeliörung, die Ilagwiese daselbst unter den Hölzern, und die obereAu genannt die Gräwls Au verbleiben, dem Peter aber der Sedel-Sitz und Bau zu Harbeispach, derZehent zu Artelchoven und der Hof zu Ilitenkofen zufallen soll. G. Sampztag nach der h. ZwölfbotenTag sant Philipp und sant Jakob, (c. Sig.)
5 ?
Gilig der Anveld erklärt für seine Dienste in der Fehde des Bischoffs Albrecht zu Passawgegen den Grafen Ilannsen von Schawnberkch, so wie für seine Gefangenschaft, in welcher er imDienste des Bischoff Johann gerieth, volle Entschädigung erhalten zu haben. G. am Sambtztag nachdes heiligen Chraitz Tag, als es funden wart. (c. 2 Sig.) (M. B. XXX. P. II. 355.)
6. Mai.
Quitbrief von dem Churfürsten Ruepreeht, Herzog Albert gegeben um 1500 11. welche er Albertan der Pfandtschaft Cliamb erlegt Landgraf Sigosten zum Lewtenberg, dem die II. Ruepreeht als einZuegelt schuldig war für seine Tochter die von Veldentz, so er ihm verheirathet. G. zu GermershaimMontag nach Jubilato (Ex Arrodenio T. II. fol. 212.)
5 ?
Stephan Herzog in Bayern bestätigt den geistlichen Frauen zu Altenhohenau die denselbenvon seinen Vorfahren verliehene Gnade gegen Abhaltung eines Jahrtages, alle Wochen einen Wagenmit Salz in die Stadt Wasserburg zollfrey hinein führen zu dürfen. G. zu Wasserburg am Montagnach des heiligen kräwtz tag als es funden ward. (c. Sig.) (M. B. XVII, 52.)
8. Mai.
Stephan, Friedrich und Johann Herzoge in Bayern schlagen auf die Summe, um welche ihre2 Theile an den Schlössern Gemünde und Rotenfels von den Herzogen Ludweig und Stephan an dasStift Wirzburg verpfändet wurden, auch die 6000 Gulden, welche der Bischof Gerhard zu Wirzburgfür sie an ihren Schwager Gerlach von Hohenloeh bezahlt hat. G. zu Ingolstadt am Mittwoch nachdes hl. Chräuz Tag als es funden ward. (c. 3 Sig.)
Cunrat von Ilcytingsfelt und das Capitel zu Ilaug zu Wirzburg bestimmen, dass die Vicarie zuS. Blasien daselbst künftig vom Sangineister Eberhart, welcher dieselbe mit mehreren Gülten verbesscrhat, verliehen werden solle. D. eod. d (c. Sig.)
10