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1380.
3. Dez.
Schuldbrief des Ritters Heinrich von Wildenstein, und seiner Söhne, Ulrich und Rudolph, an ihrenOheim Dietrich den Muracher zu Flügelsperg über vierzig Gulden ungarisch und böheimisch. G. ansand Barbaren abent der heyligen Jungfrawen. fc. S.)
4. Dez.
Conrad von Hohenloch von Brunneck eignet dem Hans Kern ein Lehen zu Rotensande. G. amDinstag vor Nyclaus Tag.
6. Dez.
Wilhelm von Bebenburg Ritter, und Frau Gute von Landaw seine ehliche Hausfrau verkaufenihre Vesten und Güter Bebenburg und Gamensfeld, F.yfelstadt und alle andern ihre Güter, Eigen oderLehen, an Herrn Friedrich, Burggraf zu Nürnberg um zwölf tausend Gulden ungrischer und beheimi-scher Werung. Bürgen: Herr Ulreich von Hoenloch, genannt von Brauneck, AValther von Hehenrit,Herr Erkenger von Saunsheim gesessen zu Entse, Harmut Fuchs, gesessen zu Burlswop, Cunz vonKirchperk, Adam von Saunsheim, Fritz von Gattenhofen, Hannes Schenke von Lewterzhausen, FritzGeyschendorfer, Hannes Weydener, Fritz von Kirchperg, Leupolt von Seideneck der ältere. G. an sandNyclaus tage dez heilgen Bischofs, (c. 11 Sig.)
8. Dez.
Hans Kummersprukker Jägermaister in obern Bayern, des Herzogs Stephan Kammermaister, giebtdem Kloster Ettal das Gut Mittermosen, das Gut Wittal und das Gut Hainipühel, alle drey gelegen indem Prichsentlial in Vttrer Gericht, zu einer täglichen gesungenen Messe. Mitsiegler: Herzog Stephan.G. zu Itatenpurch Samptstag nach sand Nicolaustag. (c. 2 Sig.)
ll. Dez.
Lamprecht Bischof zu Babenberg, und Gerhart Bischof zu Wirzburg schliessen mit dem Burg-grafen Friedrich zu Nürnberg ein gegenseitiges Schutzbündniss auf 2 Jahre. G. zu Neuenstat an derEysche am Dienstag vor Lucie, (c. Sig.)
13. Dez.
Fridrich Herzog in Beyern, bestätigt den Juden seines Landes ihre früheren guten Rechte, ge-stattet ihnen, nur von seinem Hofmnister, oder wohin er das Recht schafft, Recht zu nehmen, es sollennur Zeugnisse von ehrbaren Kristen und Juden über sie ergehen ; sie dürfen mit der Stadt oder desMarktes Fronboten, wo sie gesessen sind, pfänden um ihr Geld, auch der Pfänder in ihrer Gelter Ge-walt sich bemächtigen, sich wehren und richten und die ersten Gelter sein vor allen Leuten; siedürfen ihre Todten ohne Zoll zu ihren Freythöfen in und ausser dem Lande führen ; auch fremdeJuden dürfen im Lande wandeln und gehen ohne Zoll, von Dem aber, was sie führen, dem Mautnernur geben, was Kristen geben ; gibt der Herzog Jemanden Freibriefe, die sollen den Juden nicht schaden,wo sie ze rechten haben vor den Richtern, da soll man ihnen Anweiser geben zu ihren Rechten; siedürfen auch ihre Rechtssachen vor den Herzog ziehen, überhaupt vor diesem erscheinen, wann siewollen. G. zu Lanczhuet an sand Lucein Tag. (c. S.)
14. Dez.
Walther von Ilehenriet Lantrihter zu Rotenburg, setzt den vesten Ritter Conr. von Gattenhovenin Nutzgewer auf alle Gut Herrn Gerlachs von Hohenloch, das ist auf die Stat Ufl'enheim und ander