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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
Entstehung
Seite
62
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bers, weil er, der Bischof seinem Stadtrichter, Ulrich Kemnater, verboten hätte, dem von Abensperchund dem Geben, des Vorgenannten Pfleger von dem Altmanstain, und auch dessen Bürger, dem-pellein, Recht zu sprechen über die zu Eichstädt in Gefangenschaft befindlichen Juden, welche denCapellein gefangen, gebeutet und geraubt sollten haben dass im Landgericht zu Recht erkanntworden, man solle in seinem, des Bischofs, Hofe Recht darum nehmen, und dass da Letzterer durcheinen Gerichtsbrief hierauf nachgewiesen habe, dass er Dietrich dem Ililprand von Eresbach, des vonAbensberg Klagfiihrer, mit dem rechten enbrosten sey, derselbe und seines Gotteshauses Güterkünftig von allen Klagen des v. Abensberg ledig und los seyn sollen. Dat. in Dietfurt, feria quintapost Galli, (c. 1 Sig.)

Ludwig Graf von Ryneck und Kunegund seine Hausfrau verkaufen ihre eigenen Leute in denDörfern Karbach, Grussen, Cellingen, Lynacb, Wisentfeit, Retterspach, Rorbach, llimelstat, Ilocheim,Buchelt, Steynfelt, Zelle, kleinen Wernfeit, Steynbach, Byllungshusen, Nuwenstat, Grunfelt, Gambach,Retzbach und Tungersheim an den Bischof Gerhart und das Stift zu Wirzburg um 3000 Pfund Heller.G. am Donnerstag nach Gallen Tag. (c. Sig.)

llainrich der Lampotinger bestimmt dass die 2000 Gulden, welche er von dem Erzbischöfe zuSalzburg wegen Gefangennclunung durch den Schenk von Rcychenekk, den Fraunberger und den Ober-haymer, dann wegen erlittenen Schadens zu fordern habe, seiner Tochter bey ihrer Verheirathungvon Michel dem Haunsperger und Albrecht dem Scheller beliändigt werden, und falls dieselbe sterbensollte, seinem Vetter Stefflein dem Lampotinger und dem Albrecht und Paul Scheller zufallen sollenG. an Lucas Tag.

Lampertus episcopus Babenbergensis curam animarum in parroehia Pabenneukirchen usque adflnem litis de jure patronatus super eadem Heinrico de Tanna sacerdoti committit. D. feria quinta antediem Simonis et Jude. (c. Sig.)

Chunrad von Hoenloch, von Brauneck genannt, begibt sich in des Herrn Friedrichs Burggrafenszu Nürnberg Schutz und Schirm, und verspricht, demselben und seinen Söhnen lebenslang mit allenseinen Schlössern zu dienen und zu gewarten. G. zu Feuchtewank am Sammezstage vor Syraoniset Jude. (c. Sig.)

Jörg von Waldegk Vitzthum in Niederbayern, und Eisbet seine Ehewirthin vermachen mit Ein-willigung ihrer Söhne Hans und Wilhalm dem Capitel in Schliers zur Begehung einer ewigen täg-lichen Messe auf S. Katharinen Altare in der vorgenannten Waldecker Capelle ihre Höfe zu Dieters-perg, Aegkersperg, Schönenberg und Ruprehztal im Waldenberger Gericht. G. an aller HeiligenTag. (c. 2 Sig.)

König Wenzeslaus befiehlt der Stadt Lindau, dass sie die dem Reich schuldige Steuer aufnächsten St. Martini-Tag dem Herzog Friedrich in Bayern bezahlen solle, je für sechzehnhalb Schil-linge einen Gulden. G. zu Präge am sunnbende nach aller heyligen Tag.