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1378. Hans von Reichen Vogt zu Mindelheim, Agnes seine Ehewirthin und Heinrich und Jos von
16. Nov. Reichen seine Söhne verkaufen alle ihre Güter und Rechte zu Eppispurg an die geistlichen Frauenzu S. Margareth in Augspurg um 380 Gulden. Bürgen und Mitsiegler: Heinrich und Ulrich vonRichen des obengenannten Hans Brüder, Cunrad von Burgau zu Glette, und Georg von Lauterbach.D. eod. d. (c. 7 Sig.)
26. Nov.
Ott des römischen Reiches Erzkammermeister, dann Stephan, Friedrich und Johann Herzoge inBayern geloben, den vom Kaiser Karl und König Wenzlaw festgesetzten Landfrieden in Franken undBayern treulich zu halten. G. am Freytag nach Kathreyn Tag. (c. 4 Sig.)
30. Nov.
Chunrad der l’reysinger von Paybrunn bekennt für sich und seine Brüder Rudolfen die zwenPreysinger, dass er vom Herzog Fridrich zu Bayern mit dem Kloster zu Fürstenueld um alle Ansprücheauf die Vogtey der Kirche zu Gylicking vertaidingt sey, und vom Kloster zu Fürstenueld hundertGoldgulden erhalten habe, wogegen er das Kloster um die genannte Vogtey ledig und los sagt. Ge-schehen an sand Andres tag. (c. 3 Sig.)
Ott der Aderzhauser zu Lengenfeld quittirt 24 Pfd. Regensb. Pfeninge, welche ihm für seinevon wegen des Herzogs Ruprecht erlittenen Schäden, durch Cunrad von Rosenberg Vizdom zu Ambergentrichtet worden. D. eod. d. (c. Sig.)
4. Dez.
Arnolt Abt und die Sammnung zu Hailsprunn vereinigen sich mit Johann Wolfskel Küster de*Stiftes zu Wirzburg hinsichtlich aller Zweyungen von wegen der Besetzung und Lehenschaft desHofes zu dem Altenberg in Wirzburg. G. am Samztag nach Andren.
6. Dez.
Gerlach von Holienloch verkauft an seinen Oheim den Burggrafen Friedrich zu Nürnberg um24000 Gulden Stadt und Burg Udenheim sammt Zugehörungen, jedoch mit Ausnahme der DörferHolienloch und Gollenhofen. G. am Montag vor Lucie, (c. Sig.)
10, Dez.
Otto und Stephan, Friedrich und Johann Gebrüder, Herzoge von Bayern, vereinen sich mit demRathe der Stadt Augsburg um die Summe von 2000 11., die er auf dem vorderen Zolle an der Lech-brücke zwischen Friedberg und Augsburg hat, dahin, dass der Rath auf die genannte Summe ver-zichtet, wogegen alles Vieh, welches die Stadt bedarf, von nun an in Bayern zollfrey gehen dürfe.G. zu Landshut am Freitag vor St. Lucien-Tag. (c. 4 Sig.)
17. Dez.
Karl von Hesseburg, Techant und das Domkapitel zu Wirczburg geben ihren CapitelbrüdernRudolf! von Lewenstein, Wyprecht Wolffkel, Jost von Katzenstein und Nyklaus von Malkozz Gewalteine freundliche Einung zu machen zwischen dem Prior und Convent des Klosters zu TückelhusenjCartuser Ordens auf einer Seite und den Bürgern der Stadt Ossenfurt auf der andern, von der Steureund Bette wegen, welche die Bürger gewöhnlich auf einige der Klostergüter gesetzt haben. Auchsollen sie Hans Schott, des Domkapitels Hofmann zu Ossenfurt mit den Bürgern daselbst verhören,