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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
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1377.

für alle Schäden bezahlt hat, welche aie in desselben Dienste vor Erfurt genommen haben.G. am Samstag vor Invocavit, (c. S.)

1 fi. Febr.

Chunrad Chundichait zu Snaterpach und seine Schwester Gedrud die Sneyderinn zu Win-den verkaufen ihren Theil des Chundichait-Lehens zu Snaterpach an das Kloster Scheyern um6 Schilling weniger 10 Pfenning. Siegler: Johann der Wildenwarter. G. am weizzen Suntag. (c. S.)

22. Febr.

Elizabeht Zolnerin Abtissin und die Samnung des Klosters zu Birkenfeit bekennen dassElyzabeht Burggräfin zu Nürnberg zum Ankäufe des um 2400 Pfund Heller gekauften halbenZehends zu Küllsheim bey Wingesheim die Hälfte dieser Kaufsumme gegeben, und mit dersel-ben eine tägliche Messe in genanntem Kloster gestiftet hat. G. an Peters Tag als er auf denStul gesetzt ward. (c. 2 S.)

23. Febr.

Kaiser Karl citirt Herzog Stephan von Baiern auf Montag nach Quasimodogeniti zu einenkaiserlichen Recht-Tag, wegen der Ansprüche Landgrafs Johann von Leuchtenberg um etlicheHerrschaften und Güter. G. zu Prag an S. Mathis abend. (S. a.)

n

Derselbe trägt dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg auf, den Herzogen Stephan, Fried-rich und Johann von Baiern die kaiserliche Ladung zu einen Rechtstag in Sachen des Land-grafen Johann von Leuchtenberg um etliche Herrschaften und Güter zu verkünden. D. ib. et eod. d.

Der Stadtrath zu Regenspurg setzt fest : Welcher Bürger icht aufschüttet oder ansetzetdaraus der Stadt Schaden entstünde, der soll diese Handlung unverzogenlich abtragen und aus-richten ; wer vor andere Gerichte ladet und nicht vom Stadtrathe Recht nehmen will, der sollvon der Stadt verpoten und versworen seyn; wenn eines Bürgers Gut und Kaufmanschaft zuLand oder zu Wasser bekümmert wird, so soll ihm die Stadt beholfen seyn. G. des Montagsnach Reminiscere, (c. 43 S.)

2 6 . Febr.

Otto Kurfürst und die Herzoge Stephan, Friedrich und Johann von Bayern überlassen dasvon Ruger dem Getaler verwirkte Hab und Gut Otto dem Pelhamer und seiner Hausfrau einerSchwester Wernhers Staudacher, die Rüger den Getaler vormals zum Manne gehabt hat.G. Landsperg am nächsten Pfingsttag vor dem Sonntag Oculi, (c. 4 S.)

1. Mart.

Stephan und Johann Herzoge in Bayern befreyen Berchtold den Ebenhauser ihren Kästnerzu Pfaffenhoven und Pfleger zu Rottenegg von aller Steuer, so lange derselbe des Gotteshauseszu Geysenveld Amtmann und Diener ist. G. zu München des Suntags Oculi, (c. 2 S.)

2. Mart.

Hainrich der Pütreich zu München bekennt dass er von wegen des Geschäfts seiner seli-gen Tochter Agnes der Runtingerin zu Regenspurg an seinen Sweher Wilhalm den Runtingerund seinen Eidam Matheus den Runtinger keine Foderung mehr zu machen habe. Mitsiegler: