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1376.
Ortolfs Techants, und des ganzen Capitels mit Otten, Stephann, Fridreichen und Hansen, Herzogenin Bayern, wegen aller Misshellungen und Forderungen folgendermassen verricht zu seyn : Allediese Forderungen sollen beiderseits aufhören, und darüber Briefe gewechselt werden; die Her-ren von Bayern haben in 14 Tagen alle die, welche Wenczel der Seibotstorffer, dessen Helferoder Diener bei dem Einfalle zu Täusendorf fingen, loszulassen, und die dort geraubten Rosseund Hengste, welche noch unverthan sind, zurückzugeben, die verthanen aber mit Geld zu er-setzen, wogegen der Erzbischof die Gefangenen gleichfalls zurückgibt, und die genommene Habeaushändigt oder ersetzt; der Seibotstorffer und die Layminger und alle Betheiligten sind vonBayern anzuhalten, ihr Recht auf redlichen Tagen, welche dazu benannt werden, zu suchen,wie dies vormals auf dem Wechelperg mit Tayding und Briefen bestimmt und geordnet wurde;auch sollen die früheren Friedens- und Sühn-Briefe, welche nicht gegen diesen lauten, inKraft bleiben; etwaige fernere Sachen und Stösse sind nach gemeinen redlichen Rechten abzu-thun, und jedesmal haben den Einfällen und Angriffen freundliche Anzeigen und Sühnversuchevorauszugehen, und zwar 6 ganze Monate hindurch, nachdem widersagt worden ist; beideTheile wollen auch ihre alten Rechte, Freiungen und guten Gewohnheiten aufrecht erhalten ;und erhöben sich darüber Zweifel und Stösse, so wollen sie und ihre Amtleute sich freundlichbenehmen, und Tage und Weisungen an gelegenen Stätten darum festsetzen; endlich wollendie Herren von Bayern den Unterthanen des Erzbischofes keine Steuern abfordern und umge-kehrt. G. auf dem Wechelperg eod. d.
6. Dec.
Gilg Judenrichter zu Chrems legt die zwen Eimer Weins die ehemaln gelegen sind aufseinem Weingarten im Thaylant, mit Einwilligung des Probstes von Baumburg, an den er siedient, auf einen Weingarten zu Strätzingen. D. eod. d.
10. Dec.
Perchtold Abt zu Plankstetten und sein Convent geloben die von Hilpolt von Stain demaltern und dem jüngern in die Kapelle am Schlipfenberg, genannt das Grab, gestifteten An-dachten und Jahrtag auf Sonntag nach Sankt Michels Tag zu halten. G. am nächsten Mit-wochen vor Lucie, (c. S.)
13. Dec.
Herzog Otto von Bayern bestättigt den Bürgern von Reichenhall alle ihre von seinen Vor-fahren erlangten Privilegien. G. zu Reichenhall am St. Lucien -Tage.
17. Dec.
Lampertus episcopus Bambergensis monasterio Montismonachorum extra muros Bamber-gienses bona, sita in villa Utzingen a Bernwardo et Heinrico dictis Sampach ernpta appropriai.D. feria quarta post Lucie Virginis, (c. 2 S.)
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Herzog Stephan befreit das Kloster Mödlingen von aller Steuer. G. zu Gundolfingen Mitt-wochs nach sant Lucien tag.
18. Dec.
Chunrat der Ostendorfer Burger zu Lantsberg verkauft sein Gericht und die Ehaftin zu