Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
362
Einzelbild herunterladen
 

3Ó2

137Ö.

S 4. Oct.

25. Oct.

27. Oct.

28. Oct.

. Oct.

»

50. Oct.

Ulrich Altheimer zu Ottingen diesem Kloster verkauft hat. G. zu Nuremberg am Montag nachLucas, (c. S.)

Derselbe wiederruft die Klage, Ladung und Ervollung, welche der edle Seyfrid Kropffavor dem kaiserlichen Hofgericht auf des Stiftes Babenberg Güter gethan hat. G. zu Nüren-berg am freytag vor Symonis et Jude. (c. S.)

Fridreich Herzog in Bayern bekennt, dass seine Brüder Stephan und Johann mit seinerEinwilligung die dem Albrecht von Rechperch schuldigen 1000 Gulden auf Weissenhorn ange-wiesen haben. G. zu Nurenberg am Samstag vor Symonis und Jude. (c. S.)

Johans Landgraf zu dem Lewhtenberg und Graf zu Hals, zu Nürenberg an des römischenKaisers Karl Statt ze Gericht sitzend, thut kund wegen der Ladung und Klage, die Hainrichvon Absperg von Ronnburg vor dem Hofgerichte auf das Capitel zu Eystet und dessen Gutthat, dass Cuontz Zingel, des- Abspergers Klagführer, den Techant und das Capitel derselbenLadung ledig und los gesagt habe. G. am Montag vor Symonis et Jude.

Kaiser Karl scheidet die Misshellungen zwischen dem Burggrafen Friderich zu Nurembergund der Bürgerschaft zu Nuremberg, entstanden wegen einer unter des Eurggrafen Veste vonder Stadt aufgeführten Mauer, wie folgt: Beide Theile sollen fürbass gute Freunde seyn , undeinander nicht weiter kränken; die Bürger dürfen die Mauer nicht höher machen, auch keineZimmer oder Vestungen darauf bauen, sondern nur ein 2 Spannen hohes Dach zur Ableitungdes Wassers ; das hölzerne Thor und die Küche an derselben Mauer haben 'sie abzunehmen,und dürfen es nie wieder vormachen, ausser, wenn Nöthe und Stösse im Lande oder in derStadt entständen, oder der'Burggraf ihr Feind würde, doch nur solange, als die Stösse, Nötheoder Feindschaft dauern. G. zu Nuremberg an sante Simon und Jude Tage, (c, S.)

Der Rath der Stadt Nürnberg gelobt obige Schidung Kaiser Karls ewiglich halten undvollführen zu wollen. G. an dem Mitwochen vor aller Heiligen Tag. (c. S.)

Conrad von Seckendorf Landrichter zu Nürnberg erkennt in der Streitsache des Fritz Praunvon Wiserbach gegen den Pröpsten zu Sulz, eine Entschädigung von hundert Mark Silbersbetreffend zu Gunsten des Letzteren. D. eod. d. (c. S.)

Ott von Sunthain Tumprobst und das Capitel des Turns zu Augspurg bekennen, dass ih-nen Johann der Riedrer Chorherr zu Regenspurg zur Begehung seines Jahrtages und Stiftungeines Altars in der Domkirche zu Augsburg 550 Gulden gegeben hat, so dass sie dem Vicarierdesselben Altars aus ihren Gütern zu Usterspach jährlich anderthalb Pfund Herrengeltz gebensollen. G. am Donrestag vor aller Heiligen.