Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
354
Einzelbild herunterladen
 

354

1376.

30. Juli.

Ott des R. Reichs Churfiirst, Stephan, Friedrich und Johan seine Vettern, Herzoge in.Bayern bestätigen der Stadt Passau alle Privilegien und Freyheiten, und nehmen deren Bürgerin all ihren Landen in Schutz. G. zu Burkhausen eod. d.

51. Juli.

Gerhardus episcopus herbipolensis litem inter decanum capitulumque Herbipol. ex una etArnoldum de Osterbecke, rectorem^ ecclesiae parochialis in Sundernhofen parte ex altera de ob-lagiis ab Amoldo impetratis exortam, quae quondam Johannes de Salcza, canonicus ecclesiaeherbipolensis, in eadem ecclesia obtinebat, componit. Testes: Johannes Schimelhart, JohannesMekel, Walram de Hundspach , Ulricus Hersyn de Tuberzell notarius, canonici. D. Herbipoliultima die Julii, (c. S.)

n

Ott Erzkammrer des römischen Reiches und Fridreich Herzoge in Bayern bekennen dassihre Vettern und Brüder Stephan und Johann mit ihrer Einwilligung Weissenhorn und Puchan Gebhard und Albrecht von Rechperch verpfändet haben. G. zu Landshut des Pfintztagsnach Jacobi, (c. 2 S.)

î»

Hainreich Geben Richter zu dem Altmanstein, vor welchem Hainreich Schambech Pflegerzu Rietenburch von wegen der Herren von Bayern Gericht begehrt gegen das Kloster Prüfeningwegen eines Urfahrs zu Art, das in die Grafschaft Rietenburch gehören solle, bestimmt zurVerhandlung dieser Sache die nächste Lantschranne. D. eod. d. (c. S.)

9)

Fridreich Herzog in Bayern bestimmt als Schidsmann zwischen dem Bischöfe Albrecht zuPazzaw, dem Bürgermaister und Rathe daselbst einerseits, und Zachereisen dem Hadrär andrer-seits, wegen ihrer seitherigeu Kriege und Misshellung, dass kein Theil gegen den andern unddessen Helfer und Diener Forderung, Feindschaft oder Hass mehr haben solle. G. ze Purchaw-sen am Pfinztage vor sand Stephans Tage in dem Snit. (c. S.)

tt

Zachreis der Hadrär bekennt dass die obgenannte Misshellung Herr Fridreich Herzog inBayern also berichtet habe, dass kein Theil gegen den andern und dessen Helfer und Dienermehr Feindschaft oder Forderungen haben solle, ausgenommen den Todtschlag an Andren demGruebei, wenn dessen Hausfrau oder Freunde ihm darum zusprächen; er verzichtet auf dasPurkchstal, genannt der Erlstain, welches der Bischof besetzt, darauf eine Veste gebaut und sichdabei des Gutes Raüt unterwunden hat, welches Alles er dem Bischöfe als Eigenthum überlässt.Mitsiegler: Jörge der Aheymer. D. eod. d. (c. S.)

1. Aug.

Friedrich Herzog in Bayern nimmt Albert Abt des Kl. Aspach und dessen Gotteshaus inseinen Schirm also dass er sein Capplan und Hofpfaff seyn soll. G. am Freitag nach sandJacobstag.

Karl römischer Kaiser verpfändet dem edlen Philipp zu Falkensteinn und zu Mynzenberg