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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
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1376.

befestigt werde, und verleiht ihm auch das Recht zu Stock und Galgen. G. zu NurembergMitwochen nach dem Suntag Cantate.

l6. Mai.

Thomas de Ammanatis apostolicae sedis nuntius in parrochiali ecclesia in Vilshofen Colle-gium duodecim Canonicorum ab Henrico Tuschei Barone fundatum erigit. D. die sexta decimamensis Maji.

17. Mai.

Hanicko Braun Cantor zu Glogaw, oberster Cammerschreiber des Kunigreichs zu Beheim,bezeugt, dass ihm die Bürger des Raths der Stadt Nürnberg die vier tausent Gulden, die ihnenMertein Rotleb von des Kaisers wegen gegeben hat, bericht und bezahlt haben. G. an demsamstag nach Nerei und Achiley. (c. S.)

»

Karl römischer Kaiser bestätigt dem Götz Wolfsteiner Stifter des Klosters Seligenportenalle von demselben zu diesem Kloster hergebrachten Rechte, welche ein Stifter von Rechts we-gen haben soll. G. zu Nuremberg am Sunabenth vor des heiligen Ufpfarts Tag. (c. S.)

M

Derselbe quittirt als König von Böhmen über 14,300 Schock guter Böhmischer und17,110 Gulden, welche der edle Thime von Colditz k. Kammermeister und Jakob Probst zuWolframskirchen oberster Schreiber des Bischofs zu Prag bey dem Bürgermeister, Rath und derStadt Nürnberg von königl. Geheiss wegen yngeleget haben , und Hanke Cantor zu Glogaw,Schreiber der k. Kammer zu Beheim auf besonders k. Geheiss von der Stadt zu Nürnberggänzlich uffgenomen hat. G. zu Nuremberg des Sunabends vor dem Suntage Vocem Jucunditatis.

18. Mai.

Gerlach von Weissing sagt seinem Herrn von Bayern die Pfandschaft Gundolfing los, wel-che er von wegen des Grafen Heinrich von Wartstain inne hatte, und schwört Urphede wegendes vom genannten Herrn von Bayern zu Hochsteten erlittenen Gefängnisses. Mitsiegler:Hans von Purgaw, Kraft Durlacher, Cunz Knoll und Kraft Wol. G. zu Hochsteten am Sun-tag vor dem Auffertag. (c. 5 S.)

20. Mai.

Friedrich Herzog in Bayern entscheidet hinsichtlich der Streitigkeiten zwischen den Bür-gern von Regenspurg einerseits und Stephan dem Altman von Nusperch anderseits , dass beydeTheile Freunde seyn, und dass die Bürger von Regenspurg den Hagen, welchen sie von wegendes obgenannten Altmanns gefangen haben, aus dem Gefängnisse losgeben sollen. G. zu Re-genspurg am Erichtag vor dem Auffert Tag.

22. Mai.

Hainrich Pfaltzer Maister und Pfleger des Spitales des hl. Geistes zu Lindow, auch Bür-ger daselbst, bekennt dass Kathrin Vögellin Bürgerin zu Lindow, obigem Spitale vermacht habeihr Haus und ihre Hofstatt ze Lindow bei der Metzi gelegen , und ihre beiden Weingärten,wogegen ihr Pfaltzer verspricht, jährlich 3 Jahrzeiten im Spitale zu begehen und jedem Bett-liegerigen und Armen bei jeder Jahrzeit ein halbes weisses Brot, ein halb Mass Wein und