1376.
Berg zu Wiirzburg des Cunrat von Gattenhofen Bruder, Friderich ron Holtzhausen, und Al-brecht von Gattenhofen. G. am Mantag nach dem Palme Tag. (c. 4 S.)
11 . April.
Heinrich Landgraf zu Hessen und Herman sein Vetter kommen mit dem Erzbischof Adolfzu Mainz dahin überein dass derselbe bis Johanns Baptisten Tag nächsten Jahres an keinesPfaffen oder Klosters Leib oder Gut greifen solle, welche in ihren Schlössern und Gerichtensitzen und darinnen Lehen haben. D. Cassele in sancta die Pasche.
1 5. April.
Karl römischer Kaiser ermächtigt den Tumherren zu Brunsberg Dyetrich Damerow seinenRath und heimlichen Schreiber, und den Colman von Dönrstein seinen obersten Harnaschmeis-ter, in seinem Namen von Heinz zum Jungen Schultheiss zu Oppenheim und den Burgern zuMainz die Reichsstädte Oppenheim, Ober- und Nieder-lngelheim, Odernheim, Wynterheim undSwabsperg einzulösen, und denselben den Huldigungseid abzunehmen. G. zu Nuremberg desDynstages nach dem Ostertage. (c. S.)
17. April.
Derselbe sagt die Bürger zu Mainz hinsichtlich der Pfandschaft von Oppenheim, Oder-heim, Swabsberg, Ingelheim und Winterheim, welche er von erwähnten Bürgern um 71,000Gulden wiedergelöst hat, ledig und los. G. zu Nuremberg des Donnerstages nach Ostern, (c. S.)
18. April.
Derselbe ertheilt den Bürgern zu Nürnberg für ihre getreuen Dienste die Gnade dass dievom Reichsmünzmeister daselbst geprägten Heller hinsichtlich des Korns den dritten Theil anlothigem Silber halten sollen. G. zu Nuremberg am Freytag nach dem Ostertag. (c. S.)
«)
Derselbe befiehlt dem Pfleger zu dem Rotemberge, besonders während der Abwesenheitdes Bischofs Lampreht der in Reichsangelegenheiten gen Lamparten gesendet wurde, des Gottes-hauses Bamberg Leute und Güter zu beschirmen. G. zu Nuremberg am Freytag in derOsterwochen.
1 Ç. April.
Derselbe befiehlt Borssen von Rysemburg seinem Hauptmanne in Beyern, dafür zu sor-gen, dass Niemand in Veldener Vorste Holz nehme oder haue, als der Berechtigte, laut derBriefe, welche er darüber dem Bischöfe und Gotteshause zu Bamberg gegeben habe. G, zuNüremberg am Samstage in der Osterwoche, (c. S.)
21. April.
Carolus decanus, Rudolfus de Lewenstein et cuncti compromissarii capituli majoris eccle-siae herbipolens. statuunt, quod omnes receptores peciarum oblationum divisarum sub anno1373 et eorum in eisdem peciis successores contribuere debent triginta florenos boni auri annua-tim ad exsolvendam precariam, quam dnus. Jacobus Tituli S. Georii ad velum aureum diaconusCardinalis ad tempora vitae suae apud Capitulum comparavit. D. feria secunda ante festumS. Georii martyris, (c. S.)