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1375.
Pfleger z.- Riet, Seytz der Torringer, Wilhelm der Mässenhauser Marschalich in Oberbayern.G. an saut philipps und Jakobs abent.
3. Mai.
Graf Rudolf von Montfort Herr zu Veltkirch giebt dem Commenthur und Convent desJohanniter-Ordenshauses zu Veltkirch zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheile die Kirche undden Kirchensatz zu Durringen im Churer Bisthum auf, mit der Bedingung dass diese Kirchedem genannten Ordenshause nie entfremdet werde. G. zu Veltkirch am Dinstag »ad» tilgen-dem Maigen. (c. S.)
<5. Mai.
Eberhard der Pfaenzel, gewesener Kaplan des Herzogs Stephan des altern und Kirchherrder in Bayern gelegenen aber an den Erzbischof von Salzburg lehenbaren Kirche zu Tarstorf,welcher ein ihm vom Herzoge Stephan dem altern anvertrautes heiliges Kreutz veruntreuet hat,und desshalb eingefangen und vom Bischof ze Freysing in einen Kerker gesetzt, aberdurch Fürbitte des Herzogs Friedrich wieder befreyet wurde, schwört, sich aller Rache undForderungen zu enthalten, und seine Kirche ze Tarstorf durch einen andern Priester versehenzu lassen. G. zu Lantzhut dez Suntags nach dez heyligen Chräutz tag alz ez erfunden wart.
17. Mai.
Gotfrid Graf zu Cziegenhain verpflichtet sich, dem Erzbischof Adolf zu Mainz gegen Ludwigehemaligen Bischof zu Bamberg und desselben Brüder Fryderich, Baltazar und Wilhelm Mark-grafen zu Meissen beyzustehen, und verzichtet um 500 Mark Silbers auf alle Schuldfoderun-gen, welche er von der Zeit des Erzbischofs Heinrich an das Erzstift Mainz zu machen hat-D. feria quinta post dominicam Jubilate, (c. S.)
20. Mai.
Kaiser Karl IV. belohnt den Hans Hekkel Richter zu Amberg mit dem Gut Hannbach,das ehedem des Hanbecken gewesen und er jetzund von dem Strupperger erkauft hat. G. zuPrag am Sonntag vor St. Urbans-Tag. (c. S.)
21. Mai.
Otto der Schenk zu Reichenek, Domprobst zu Eichstädt, Herrmann vom Pratenstein, undUlrich von Henfenfeld erklären, dass sich Ulrich der Schenk von Reichenek seines VettersDietrich, unbeschadet des von ihnen beschwornen Burgfriedens, wol aufhalten und weren mag.G. am Mondtag vor St. Urbans-Tag. (c. 2 S.)
24. Mai.
Heinrich vom Ryne verpflichtet sich, das ihm vom Erzbischof Adolf zu Mainz verpfändeteAmt und Kelnerey zu Diepurg demselben um 4Ó72 Gulden zur Wiederlösung zu geben. D.feria quinta post dominicam Cantate, (c, S.)
31. Mai.
Herzog Friedrich von Bayern ertheilt seinen Amtleuten und Richtern den Auftrag, denConvent zur Himmelspforten mit keiner Vogtey noch Forderung zu beschweren. G. zu Lands-hut am heiligen Auffarth-Tag. (c. S.)
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