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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
316
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31Ö

1374 .

24. Juni.

2g. Juni.

13. Juli.

14. Juli.

17. Juli.

Setzung der Veste Chlingberg an die Gebrüder Chunrad und Hartneid die Chuchlar. G. zuMünchen eod. d. (c. 2 S.)

Herzog Fridrich von Bayern verleiht Friedrich seinem Bruckmeister zu Stauff, weil er da-von zu wenig Gült habe, noch all die Newnräwt Zehent zu Tumstauff gehörig, und ein Setzzgelegen an dem Prawberg. G. zu Regensburg an St. Johanns Tag zu Sunwend. (c. S.)

Elsbeth des Pfalzgrafen bey Rhein , Rupert des jüngern Gemahlinn, der ihr zwey tausendMark lothigen Silbers zur Morgengabe ausgesprochen , und dafür die Veste Weternfelt verpfän-det hat, bewilliget mit Einstimmung ihres Vaters des Burggrafen Friedrich zu Nürnberg, diejedesmalige Wiedereinlösung dieser Veste um das ausgesprochene Geld. G. zu Amberg off santpeters vnd pauls dag der heiligen zwelfboden.

Otto Herzog von Bayern bestättigt der Stadt Sulzbach die ihr von seinen Vorfahren er-theilten Privilegien. G. zu Höchstett am St. Margarethen-Tag.

Ritter Konrad von Hutten reversirt sich, dass ihm für ein Darlehen von 20 0 0 kleinenFrankfurter Goldgulden vom Herrn Erzbischöfen Adolf zu Menze eine, jährliche Rente von200 fl. auf die Kellnerei Orba verpfändet worden sei. D. sexta feria post Kiliani.

Stephan und Fridreich Herzoge in Bayern schliessen für sich für ihren Vater Herzog Ste-phan und ihren Bruder Herzog Johann mit dem Rathe der Stadt Augsburg und desselbenKriegshauptmann Herzog Friedrich von Teck hinsichtlich ihrer bisherigen Streitigkeiten folgen-den Vertrag: Es soll gegenseitige gänzliche Versöhnung und hinsichtlich der Kriegsschäden keineVergütung statt finden. Alle, die in diesem Kriege auf Seite der vorgenannten Herzoge waren,die von Freiberg und von Rorbach, Kraft Wolär und alle andern Helfer und Diener sollen die-sen Vertrag halten, und die Gefangenen gegenseitig ledig seyn. Die von Freiberg sollen demPatriarchen Marquard zu Aglay, Taidinger dieses Vertrags, den Brief einantworten, der auf Ul-reich den Schreiber gegen Barroch den Juden lautet. Jacob der Pülreich soll von diesem Ver-trage ausgeschlossen seyn. Alle von wegen dieses Krieges aufgelegten Zölle sollen gegenseitigaufgehoben und den Kaufleuten und Bürgern von Augspurg sicheres Geleit gewährt werden,dagegen die von Augspurg den ihnen von den Herzogen von Bayern verpfändeten Zoll lediglassen. Denen von Augspurg soll der Pfandschilling von wegen der Burg Igling bis kommen-den weissen Sonntag bezahlt, oder denselben diese Burg wieder eingeantwortet werden. Mit-siegler: Marquard Patriarch zu Aglay als Taidinger, und Ott Herzog in Bayern. G. zu Höch-steten am Freitag nach Margarethen Tag. (c. 4 S.)

Marquard Hurting Vogt zu Grayspach bekennt, dass er .von wegen seiner Herren vonBayern hinsichtlich des an Mertlen Lentschen dem Romunk von Tiuffenbach zu Ellingen ge-schehenen Gefängnisses mit denen von Ellingen gänzlich berichtigt sey. D. in die Alëxii. (c. S.)