1370.
23T
1370.
sers Karl bis zur Wahl eines rechtmässigen römischen Königs gegen männiglich zu schützen.D. ib. et eod. d.
23. April.
Ludwig Bischof zu Bamberg befreyt das Kloster Langheimische Dorf Pfaffendorff von allerFrohn, Lager, Kost, und von den Beschwerden seiner Amtleute, Jäger, und Hunde. D. eod. d. (c. S.)
24. April.
Herzog Friedrich von Bayern concedirt den Bürgern zu Griesbach: dass kein Pfleger oderRichter im Markte Griespach oder in der Veste fernerhin schenken soll; dass sie an St. Ma-theus Tag im Herbst einen Jahrmarkt halten mögen, und das« sie zum Besten des Marktes, inso weit die Gräben gehen, eine Freyung haben sollen. G. zu Eckhenfelden Mitwoch nachsant Georgen tag.
Johan Schaw, Vikar des Doms zu Bamberg, welcher von Herman den langen Pucken inHallerdorf um 337 Pfund und 1Ó Schilling Haller die Vogtey über das Dorf zu Rotensand, diejährlich gil.tet 7 Pfd. 31 Heller, 58 Käse, 6-j Sumerein Hab«r, 14 Herbsthüner, 8 Fastnacht-hüner und 310 Eyer, erkauft hat, reversât, diese Vogtey bey einem Wiederverkauf vorerst demDomkapitel um den Preiss, wie er solche gekauft hat, anzubiethen. G. an dem Mitwochenvor Walpurg. (c. S.)
2Q. Mai.
Albrecht und Leupolt Herzoge zu Oesterreich bestätigen Eberhart dem Plozzen von Bur-gow die 2 Pfund Pfenning jährlicher Gült aus der Smidin Hofe und 3 Sölden zu Burgow,welche ihr seliger Vetter Herzog Leupolt an Hartman und Perchtold die Plozzen um 20 MarkSilber verpfändet hat. G. zu Hall in dem Intal am Montag vor Philippen und Jacobs Tag.(c. 2 S.)
I»
Friedrich Burggraf zu Nürnberg beurkundet einen von ihm veranlasten schiedsrichterlichenSpruch Burkhards von Sekendorf genannt Hörauf, Ritters, Jakobs Semeler, Bürgers zu derNewenstat und Friedrichs von Sekendorf, genannt von Rotelsee Ritters, in der Streitsache derFrau Agnes Aebtissinn zu Birkenfeld und ihres Klosters einer- und des Heinrich Eberhard,Bürgers zu Newenstat andern Theils über ein von Herman Stark seel. Bruder zu Birkenfeldhinterlassenes Gut und Erbe, wovon zehn Morgen Weingarten am Hutzberg und alle fahrendeHabe dem Kloster, dem Heinrich Eberhard aber zwey Wiesen bey Dietrichsheim, ein Gut zuRinhartshoven, und zwey Güter zu Drachhaltshofstetten zufallen sollen. D. eod. d. (c. S.)
1. Mai.
Bischof Paul von Freysing bekennt vom Capitl die Vergönung erhalten zu haben, von derzur Lösung versetzter Festen ausgezeigten Gült etc. die Festen Udmärveld und Randeck einzu-lösen. G. zu Freysing an Philippi und Jakobi Tag. (S. a.)
2. Mai.
Wolframus decanus et capitulum ecclesiae S. Johannis in Hauge extra muros herbipolen-ses oblationem hereditariam in villa Etleyben eisdem a concanonico suo Cunrado de Hurnheim