Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
167
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18. Jan.

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Derselbe erlaubt dem Erzbischof Gerlach zu Mainz am Zolle zu Seise von jedem FuderWeines und anderer Kaufmannswaaren einen grossen Tornos zu erheben, so lange bis derselbedie verschriebenen 5000 Gulden eingenommen haben wird. G. zu Wirtzburg am aehtzehendenTag. (c. S.)

Derselbe erlaubt dem Erzbischof Gerlach zu Mainz am Zolle zu Erenfels von jedem Fu-der Weins und anderer Kaufmanswaaren einen grossen Tornos zu erheben, so lange bis der-selbe die verschriebenen 5000 Gulden eingenommen hat. D. ib. et eod. d. (c. S.)

Derselbe erlaubt dem Erzbischof Gerlach zu Mainz, das Dorf Menegebur zu befestigenund zu einer Stadt zu machen, dann daselbst Gericht und einen Wochenmarkt zu halten. D.ib. et eod. d. (c. S.)

Derselbe erlaubt dem erwirdigen Gerlach Ertzebischoue zu Mentze des Fachs Dorff Obirn-Scheuelentze, daz gen Eichilsheim offhyn gelegen ist, das er (Gerlach) mit andern Dorffern,Luden und Guden von den von W T insberg gelöst hat, zu vestenen zu einer Stad zu machen,Wochenmerkte zu halten, und darin Stocke, Halsgerichte und andere Gerichte zu haben, auchsol dieselbe Stad Scheuelentze und die Bürger daselbis haben alle Fryheit, Recht und Gnadedie Heilgprunne und Winnpfen haben. D. ib. et eod. d. (c. S.)

Volkolt von Tanne Landrichter zu Sulzbach ertheilt den Rittern Walther, Ludwig, undUlrich von Reichenek die Erlaubniss sich bey allen ihren Lehenklagen, da ihre Lehen unge-teilt sind, gegenseitig zu vertretten. G. an dem Mittwochen nach Obernsten, (c. S.)

Stephan der Elter, Stephan, Fridreich, und Johans Gebrüder Herzoge in Bayern bestätti-gen dem Techant von Münichen, dem Techant von Vergen, von Nannshaim, von Holtzen, vonAybling, von Gmunden, von Chuinesdorf, von Hebrechczhausen, von Walkershouen, von Alten-münster, alle im Freysinger Bistum, dann im Augspurger Bystum dem Techant von Lants-perch, von Scheyring, von Taesing und allen ihren Kapitel-Brüdern, alle Rechte, guten Ge-wohnheiten und Freyung, die sie vorher gehabt, und die der Herzoge Vorvodern aller Pfaff-hait in dem Obern Land ze Bayern gegeben haben. G. ze Muenichen an pfincztag nach Va-lentini. (c. 2 S.) M. B. XIX, 55Q.

Der Rath und die Gemein der Bürger zu Regenspurg erneuern die Bestimmungen wegendes Getränkmaasses und Erhebung des Umgeldes vom Wein und Bier. G. des Freitag« vorAntonii Tag. (c. S.)

Wenzla König zu Beheim, welchem Bischof Albrecht zu Würzburg gelobt hat dass er ihnhinsichtlich seiner vom Reiche zu Lehen rührender Städte Heytingsfelt und Bernheim, dannder Burg und Stadt Bryssendorf, und mehrerer Güter zu Wyllentzheim nicht hindern oder irren

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