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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
96
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«65.

27. Febr.

2. Mart.

9. Mart.

10. Mart.

12. Mart.

Heinrich den Hausnern gekauft hat, bei seinen hergebrachten Rechten und Gewohnheiten ver-bleiben soll. G. zu München des Eritags vor dem Suntag Letare, (c. S.)

Albertus episcopus Herbipolensis ecclesiam filialem in Wysentheid a parrochiali ecclesia ma-trice in Stetswarzach separat, et per se distinctam ecclesiam parrochialem constituit. D. IIII. Kal.Martii, (c. S.)

Anna Burggräfin zu Nürnberg und Abtissin zu Pirkenvelt verkauft mit Einwilligung desConvents eilf Malter Dinkels aus einem Hofe zu Hikelnheim an ihre Mutter Eisbet Burggräfinzu Nürnberg um 124 Pfund Heller. G. am Samstag vor Mittervasten. (c. 2 S.)

Katrein Denklingerin, Chuonrat des Jungen von Rotenstain Tochter, gibt mit Willen ihres'Wirtes Hainrichs des Denklingers ihre eigne Frau Adelhait die Ekkartin, welche ihr ihr Vaterbei ihrer Vermählung mit obigem Denklinger gab, zu einer rechten freien Zinserin auf unserFrauen Altare des Gotteshauses zu Kemptun, und empfängt dagegen von ihr und deren WirteChuonrat dem Bader von Günzpurg 3 Pfd. Pfenning auspurger Münze, wofür sie auf alleRechte an obige Adelhait Ekkartin und deren Kinder verzichtet. Bürgen: Parthelrne von Wal,Vogt zu Füzzen, und Hans von Rotenstain Custor zu Füzzen. Siegler: ihr Wirt Hainrich derDenklinger und Hans von Rotenstain. G. an dem nächsten Samztag vor sant Grégorien Tag.(c. 2 S.)

Wenzla König zu Beheim giebt als des Reiches oberster Schenk und Churfürst seine Ein-willigung zu der von seinem Vater Kaiser Karl den Burggrafen zu Nürnberg ertheilten Confir-mation ihrer Freyheiten und Rechte. G. zu Prag am Suntage Judica.

Stephan Herzog in Bayern setzt Görgen dem Frawenberger für 300 Pfd. RegenspurgerPfening, darum derselbe ihm dienen solle mit sechs Mannen mit Helmen und mit sechsRingen vom nächsten sand Görgen Tag an und über ein ganzes Jahr, sein Gericht zu Reichen-hall zur Pfantschaft. G. zu München dez nächsten Eritag vor dem Palmtag. (c. S.)

Lienhart der Jung Gotschalch Burger zu Straubing bekennt dass ihm der oberist Probstund das Capitel zu Auspurch ihr Chastenampt zu Slrawbing mit allen Darzugehörungen ver-liehen haben, also dass er den Zehend zu rechter Zeit führen und den obgenannten Herrngemach schaffen soll in den Chastenhof dieweil sie hin niden sind, und sie auch mit Chraut,als es herchömen ist, besorgen, er auch die Kost haben, die-weil man den Zehend führt, denChastenhof in Ehren haben, und was zu bauen sey hinder drein Schilling der chvrtzen, erseinen genannten Herrn an allen Schaden bawen, und alle Tag ab iedem Tenn nicht mehrdenn einen Vierling Traides welcherley man denn trischt, ungevärlich für das affter Korn, undfür das Rerkorn iedes Traidez zwen Vierling, es sey Korn, Waitz , Gersten oder Habern nem-men, und von den Dreschern nicht mer begern soll das sie abrechen oder abchiren oder