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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
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13ÔJ.

selbst järlich seinem Pfleger und Haubtman nicht mehr dann fumftzig Pfunt Haller geben solle.G. zu Karlstein an der nechste Mitwoche nach sant Franciscus tag. (c. S.)

i 6. Oct.

Ludwig Schenk zu Reichenek und Ulrich zu Reicheneck der Jung, eignen ihr Gut zuRüblanden dem Frauenkloster zu Engelthal, und verschreiben im Namen Schenks Walthern, derihnen die Vollmacht über ihre Lehen zu verfügen gegeben hat, davon Jährlich dem Kloster einMetz lauters Korn, Herspruker Masses, neun Käse und ein Herbsthuhn. G. an St. GallenTag. (c. S.)

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Günther und Heinrich Grafen zu Swarzburg verkaufen ihr Viertel des Hauses Molburg andie Stadt Erfurt um 500 Mark Silbers. D. eod. d. (c. 2 S.)

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Dieselben weisen die zu dem von ihnen an die Stadt Erfurt verkauften Viertel des Hau-ses Molburg gehörigen Unterthanen an, den Bürgern zu Erfurt zu huldigen. D. eod. d. (c. 2 S.)

19. Oct.

StefFan der ältere, und Steffan der jüngere bekennen dass sie sich mit ihrem Sohn undBruder Friedrich, von ihrer und Meinhards wegen, um die Aufläuff die sich zwischen ihnenergeben, dahin berichtet haben , dass sechs von ihnen gemeinschaftlich erwählte Schiedsrichterzwischen ihnen theydigen mögen ; und die haben gesetzt zu Freysing was ihnen wohl genüge.Da sie nach München kamen, wo sich die Theyding bey ihrem Vetter enden sollte, fanden siedenselben da nicht; darauf haben sie Friedrich gebeten dass er ihnen Stallung gebe bis Martini;und das habe er ihnen gefolgt. G. zu München Montag nach Galli.

3 J. Oct.

Marquardus episcopus Augustensis cum consensu Capituli in ecclesia oathedrali altare no-vum fundat ex opposito altaris beati Gregorii, juxta capellam patruorum suorum Kraftonis deNidlingen'et Chunradi de Randegg. D. in vigilia omnium sanctorum, (c. 2 S.)

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Vlrich und Johans Gebrüder Lantgrafen zum Lewtenberg bekennen von der Stat Roten-burk die achthundert Pfunt betragende Reichssteuer erhalten zu haben. G. an aller heiligenabent. (c. 2 S.)

1. Noy.

Herzog Rudolph von Oesterreich, welcher von seinem Oheim Herzog Friedrich von Bayernund Frau Anna vom Neyffen seiner herzogl. Gemahlinn um zwey tausend Pfund RegensburgerPfenning das Grazzauer Thal in Pfandschaft überkommen hat, gestattet die Wiedereinlösung derPfandschaft, und verspricht hundert Pfund Pfenning auf nöthige Gebäulichkeiten zu verwenden.G. ze Wienne an aller Heiligen Tage. (c. S.)

4. Nov.

Kaiser Karl gebiethet Heinrichen Marschalk von Pappenheim das Kloster Wülzburg inBezug auf dessen Zehende nicht zu irren , und des Klosters Rechte hierüber zu schützen. G.zu Nürnberg des nehsten freitags nach aller Heiligen tag.