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7. Sept.
It. Sept.
15. Sept.
riehen) vorausgegeben habe und vermacht die Stadt und Veste Traunstein, die Veste Marquart-stein, die Klausen und das Grasser Thal und Stadt Rosenheim ; so er (Frider.) aber ohne Erbenverführe, so soll Anna alle diese Stuke ihr Leb Tag inhaben; wenn sie aber einen (zweyten)Man nimmt, 30,000 fl. darauf zu fodern haben. G. zu Landshut Mantag vor unser FrauenTag als sie geboren ward.
Wyrich der Aeltere von Träuchtlingen, und sein Sohn gleichen Nahmens , beyde Ritter,verleihen die Pfarrey daselbst einem jeden ehrbaren bescheidenen Mann, der Priester sey , mitallen Rechten und Nutzungen die zur Pfarre gehören, ausgenommen die Vogtey über denWidemhof aus der man von Alters her geben soll 12 Metzen Korns, und 12 Metzen Habers,welche Vogtrechte sie widerlegen mit dem Holz die Mayrleit geheissen, gegen der Veste zuOberträuchtlingen gelegen. Der Kirchherr soll auch einen erbarn Geselln an seinem Tische haben,der Priester sey, und dem ‘Lehenherrn wie dem Kapitel wohl gefalle; er soll ihm auch jähr-lich geben 15 Pfd. Haller Weissenburger Werung. Nebst dem Gesellen soll er auch mit einemSchüler all Virabent Vesper singen in der Kirche zu Träuchtlingen, und die Metlein an be-stirnten Tagen, nebst Jahrtag für ihre Voreltern. Siegler: Berchtold, Bischof von Eichstädt.G. an unser frawen abent, da sie geborn ward. (c. 3 S.)
Rüdiger und Thoman die Rapott Bürger zu Augsburg stiften als Vollzieher des Testamentesihres seligen Vaters Johann Rapott und mit Einwilligung des Bischofs Marquart zu Augsburg,dann des Eberhart von Randegg Probst, des Ulrich Schönegger Dekan, und des Capitels zuS. Moriz eine ewige Messe in dem Münster zu S. Moriz in Augsburg. D. eod. d. (c. 2 S.)
Graf Engelbert von der Mark kommt mit seinem Bruder, dem Bischöfe Adolph von Mün-ster, dahin überein, dass das Land von der Mark ihm ausschliesslich verbleiben soll; vorbehalt-lich Adolphs Rechten wenn er ohne rnänliche Erben stirbt; wenn ihr Oheim, Graf Johannesvon Cleve stirbt, so soll Adolph das ganze Land Cleve, dat uppe jene syd des Rynes belegenis, mit Ausnahme des tols to Budenichen, welches zu theilen ist, erhalten; er, Engelbert, solldagegen jenen Theil von Cleve bekommen, dat uppe duesse syd des Rynes belegen ist. A. inMonasterio Cappenbergensi Monasteriensis dioecesis, dominica proxima post festum conceptionisbeatae Mariae virginis gloriosae.
Ulrich und Heinrich Gebrüder Grafen von Schawenberch confirmiren und erneuern dieMauthfreyheit des Klosters Allerspach, welche diesem im Jahre 12B4 von den Gebrüdern Wern-hart und Heinrich von Schawenberch bey der Mauth von Aschach dahin ertheilt wurde, dassein Pfund Salz des weitern Bandes jährlich, dann Wein und Getreid aus des Klosters Besitzun-gen in Oesterreich, und Zimmerwerk für die Gebäude der klösterlichen Höfe ohne Mauth sollenvorüber geführt werden dürfen. G. zu Scherding an sand Lamprechts tag. (c. 2 S.)
Witgaw der alt von Vilibach und seine Söhne Hans, Witgaw und Seitz die Vilibacher,
20. Sept.