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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
60
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130Î.

6. April.

T. April.

8. April.

Q. April«

13. April.

14. April.

Carl IV. Kaiser ernennt den Burggrafen Friedrich von Nürnberg zum Haubtmann in Fran-ken, mit der Vollmacht alle Geschäfte eines Reichs-Haubtmanns zu vollführen wenn der Kaiserin dem Lande nicht gegenwärtig ist. G. zu Nürnberg am Mittwoch vor dem Palmtage.

Friedrich der Mauttner, Vitztum bey der Rott erklärt dem Herzog Stephan dass alleBriefe die von ihm wären ab und todt seyn sollen, mit Ausnahme desjenigen Briefes der überdie halbe grosse Mauth zu Burchhausen, über die halbe Pütschen-Mauth und über das Gerichtzu Weilheim ihm und seinen Brüdern gegeben wurde. G. an dem Pfintztag vor dem Palm-tag. (c. S.)

Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Veltkirch, versetzt zu rechtem Pfand seiner HausfrauenElsbetheu Graf Hainrichs Tochter von Nellenburk für deren Morgengabe und Haimsteuer imBetrag zu 1325 Pfd. Pfg. die Leute zu Birs, Santains, Altenstat, und Budin mit Lip und Gut,YVip und Kint, mit aller Ehaft; dann Güter zu Sulz, Kellnhöf zu B.ankwil, Braedris, Lavinss,Fraznaerren, Paislingen, Slins, Tifis, Trins, Muntigel, Mänzingen etc. Mitsiegler: seine SöhneUlrich , und Rudolf Tumprobst ze Cur. G. ze Velchirch an dem nechsten fritag vor demBalms tag in der Vasten, (c. 3 S.)

Boppo Graf von Eberstein, Irmengart seine Ehewirthin, und Johann von Eberstein Dom-herr zu Mainz sein Bruder verkaufen die vom Stift Würzburg zu Lehen gehende Burg undStadt Widern zur Hälfte an den Bischof Albrecht zu Würzburg, und halb an ihren OheimKraft von Hohenloch um 8000 Gulden. G. am Samstag nach Ambrosien Tag. (c. 3 S.)

Albrecht Bischof zu Würzburg und Kraft von Hohenloch der ältere geloben in der vonihnen gekauften Burg und Stadt Widern einen steten Burgfrieden zu halten , so dass wenn siemiteinander kriegen würden Burg und Stadt Widern in diesem Kriege stille sitzen soll. - Mit-siegler: Heinrich von Reinstein, Tumtechant. G. zu Würzburg am Mittwochen vor Tyburtienund Valerian Tag.

Burkhart der VYichssler bekennt dass ihm der Bischof Johann von Gurk, der Herzoge vonOesterreich Kanzler und Verweser zu Schwaben und im Eisass, für ein Meiden und ein Pferddie er zu Berkhein verloren hat, dann für Kost und Zehrung daselbst 50 Gulden auf die vor-mals an ihn verpfändeten Güter und Mühlen zu Ichelnhusen und Waltstetten geschlagen hat.G. zu Baden an dem hohen Donrstag. (c. S.)

Cunrad von Knöringen gelobt der Herrschaft von Oesterreich und ihrem Kanzler undobersten Hauptmann in Schwaben uud Eisass dem Bischöfe Johann von Gurk ein Jahr langmit 3 gewappneten Helmen gegen männiglich zu dienen, G. zu Baden an dem hohen Donrs-tag vor dem Ostertag.