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IQ. Mart.
21 . Mart.
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Haus zu Wisentprunn mit der Mauer und dem innern Graben auf, und empfängt dasselbe wie-der zu Lehen. Zeugen und Mitsiegler: Cunrad von Saunsheim der alte, Friderich von Sei-denecke, und Arnolt von Saunsheim. G. am Samstag vor Oculi, (c. 3 S.)
Gerlach Erzbischof zu Mainz, Ruprecht der ältere Pfalzgraf in Bayern, Rudolf Herzog zuSachsen, und Cuno von Valkenstein Coadjutor des Erzbischofs zu Trier entscheiden die Zwey-ungen zwischen dem Burggrafen Friedrich und der Stadt Nürnberg dahin, dass dem Burggrafenim Nürnberger Forst seine hergebrachten Freyheiten und Rechte verbleiben; würde das ReichKöhler, Büttner oder Pechler in diesen Wald legen, so soll von den Gefällen hieraus der Burg-graf ein Drittel erhalten; die Burggrafen sollen in diesem Wald das herkömmliche Bau- undBrennholz hauen, aber den Wald nicht verkaufen oder schädlich verhauen ; der Waltstromeyerund Otto Forstmeister und derselben Erben sollen nach Laut der Briefe welche die Stadt Nürn-berg hierüber hat, dieses Waldes oberste Forstmeister seyn ; jede Hofstatt in der S. LorenzenPfarre soll dem Burggrafen jährlich während der Erndezeit für einen Tag einen Schnitter lei-hen und 1 Pfenning geben; jeder Schmidt in dieser Pfarre der eine Esse hat soll den Burg-grafen jährlich 1 Schilling Pfenning reichen; der Burggraf mag dem Reichsschultheiss in Nürn-berg einen Beysitzer geben, und von der Gerichtsbusse sollen 2 Theile dem Burggrafen und1 Theil dem Schultheiss zufallen. Die Burggrafen sollen auf dem Zolle zu Nürnberg jährlich10 Pfund haben. G. zu Nürnberg am Samstag vor Benedict, (c. 4 S.)
Rudolf Erzherzog zu Oesterreich nimmt den Bischof und das Gotteshaus zu Passau inseinen Schutz. G. zu Wien am Montag vor unser Frauen Tag zu der Kündung. (c. S.)
Jutta von dem Craftes smide, Meysterin der Clausen zu sant Vlrich, setzt ir selgeret durcheines ewigen Gedechtnis willen irer sei icklicher Swester zu sant Vlrich ij Pfd. Heller undeinen Schleier, den vir Orden iedem iij Pfd. Heller, den willigen Armen ij Pfd. Heller, iedemOrdenhus ij Pfd. Heller, iiij Pfd. Heller zu dem Licht in die Capelle vor unsers Hern Lich-nam; nach irer Verschidung sol man ir alle Tag xxx Messen frumen; irer Toten von Megers-heim sol man geben eine« Schleier on Ende und ire Tafeln mit Heiltum, iren guten Salter zusant Angr.cten in dy Gemeinde; den armen Luten sol man auch zu staten kumen nach Ver-mugung; irem Beichtiger zu den Barfuzzen iiij Pfd. Heller; an dy Pfarre zu dem Turne ij Pfd.Heller; von irer ewigen Gülte zu Sundernhofen sollen x Malder irer Mummen Gutten Weub-lerin und Hunnen Henein, die andern xiij Malder in die Gemeinde der Swester zu sant Vlrichgevallen; ire iiij Morgen Wingarten an dem Grass setzt sie an die Gemeinde zu sant Vlrich;Heczlin irer Meyde setzt sie iren besten Rock und einen Schleier. Siegler: die Gemeinde zusant Vlrich. G. vif sant Benedicten tag. (c. S.)
Karl römischer Kaiser erlaubt dem Erzbischof Gerlach zu Mainz, die vom Reiche an Burg-hart Stormfedder verpfändeten Dörfer Jachsvelt, Offenheim, Tutenberg, Grossengrissheim, Kleinen-grissheim , Bachenheim und Richarteshusen einzulösen, und unter denselben Bedingungen wie