Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
34
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I3Ö1.

legiatae ecclesiae S. Sixti in Schliers per Albertum episcopum factam confirmat. D. Frisingedie XII. Februarii, (c. S.)

14. Febr.

Philipp von Boianden Herr zu der alten Beymburg und Mene seine Ehefrau verkaufeneinen Hof zu Eckelsheim an den Ritter Anthelmann von Grasewegen mit Vorbehalt des Wie-derkaufes um 1000 Pfund Heller. Mitsiegler: Friedrich der alte und Friedrich der junge Ge-brüder Grafen zu Lyningen. G. des ersten Sonntages in der Fasten, (c. 2 S.)

15. Febr.

Leupoldus episcopus Bambergensis cum consensu capituli ecclesiam parrochialem in Goz-weinstein archidiaconatui in ecclesia Bambergensi sedis in Holveit incorporat. D. feria secundapost dominicam Invocavit, (c. 2 S.)

17. Febr.

Volkolt von Tanne Landrichter zu Sulzbach entbindet das Kloster Waldsassen von derKlage welche Ulreich von Waldau auf dieses Klos.ters Güter zu Wildenau gestellt hat. G. desMitwochen nach Invocavit, (c. S.)

1. Mart.

Ruprecht Pfalzgraf bei Rhein genehmigt als Kurfürst den Verkauf des Marktes Altorfsamt allen dazu gehörigen Dörfern in der Eigenschaft eines Reichslehens durch den Grafen Jo-hann zu Nazzawe an den Burggrafen Albrecht von Nuremberg. G. zu Nuremberg am Montagvor Mittervasten. (c. S.)

Hans von Luchau zu Cunrazreut gelobt Heinrich dem altern Herren zu Weida mit sei-nem Haus und Hof zu Kum-atsreut zu dienen und zu warten. G. am Montag nach Oculi, (c. S.)

2. Mart.

Ruprecht der ältere Pfalzgraf bey Rhe l n macht seinen Vettern Ludwig dem Römer undOtto Gebrüdern, Markgrafen zu Brandenburg, ein Darlehen zu neuntausend Mark Silbers, wo-für ihm die Vesten Velburk, Lengveld, Calmünz mit den dabei gelegenen Märkten, mit Dör-fern, Leuten, Gülten und Speisen, auch das Banholz und Weiher zu Lengveld-.gehörig, in derArt verpfändet werden, dass so lang er lebt die Losung nicht geschehen dürfe; dass er die zujener Landschaft gehörigen und an Andere versetzten Gülten und Güter lösen, und tausend MarkSilbers darein verbauen möge, was seiner Zeit bei der Losung besonders in Anschlag kommensoll ; dass, falls Ruprecht ohne eheliche Leibeserben stürbe, die vorgenannte Darlehens Summeauch der Betrag des \ erbauten den Markgrafen zu Hälfte und zur Hälfte seinen Erben zufallen.G. zu Nürnberg an dem Dienstag nach Oculi.

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Ludowig der Roemer, Markgraf zu Brandenburg, genehmigt als Kurfürst den Verkauf desMarktes Altorf sammt allen dazu gehörigen Dörfern als ein Reichslehen durch den Grafen Jo-han von Nazzawe an den Burggrafen Albrecht von Nuremberg. G. zu Nuremberg am Dinstagvor Mittervasten. (c. S.)