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ig. Mai.
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Karl den Städten Weissenburg und Windsheirn angelobten Nichttrennung vom Reiche und auf20 Jahre bewilligten Steuerbefreyung. G. zu Trier des funfzenden Dages in dem Meye. (c. S.)
Chunrat Kraetzel zu dem Wiltstain, Jordan der Zenger zu Ratenstat, weilent Ruprechtsdes Jüngern Pfalntzgrafen bei dem Reyn, obersten Truhsezz des Römischen Reichs vnd Her-tzogs zu Rayern Ambtleut zu Murach, sagen in Andres des Smvtzer zu Viechtach Haus, in Ge-genwart Vlreichs kayserlichen vnd gemainen Schreibers, Dietreichs Satzenhofers Rurgermaisterszu Regenspurch, Heinreichs Zengers zu Swartzenekk Pflegers zu RegenstaufFe, Otten Zengerszu Swartzenekk, Heinreichs Dachshölrers von Nevnburch, Symons Pintriern Lantschreibers — aus,daz sie des Hertzogs Ruprecht Hölzer und VVismat innegehabt haben da sie seine Arnbtleut zuMurach gewesen von Mukkental bei der Aschah zu Perge bis in den Fach enhalbe des Spil-pühel, und von dem Spilpühel hinauf da das alte Eybein-Krewtz etwenn stunde hinter Swant,vnd von demselben alten Eybein-Krewtz hinder Lavbe vmbhin vnd zwischen dem Stainvels undLavb an Eslerweg, und oberhalbe des Wegs gein der Kilaw; und dass die von Swant allzeitvon ihnen gewönnen die Waide zwischen Mukental und dem Spilpühel alle Jahr umb vielt-zich Käes, vnd sunderleich der Vlreichinn von Viechtach Wismat unter dem Spilpühel. G.Dinstag nach dem Auffartag.
Herrman, Vickar der St. Johanns-Kirche, giebt den Frauen zur dortigen Kirche, 'durch seinSeel willen, sechs Rinder, zween Chasten, und was darin ist, seinen silbernen Gürtel, seinsilbernes Messer, einen ganzsn Zendal, acht Swein, vier Pachen, und seine Rechte zu Traitz,was er auf dem Widern gebaut hat, wovon man ein ewiges Licht zur genanten St. JohansKirche haben soll; ferner schafft er zu diesem Gotteshause 4 Mark Chräuxer; zum Gotteshausein dem Räult 2 Mark, eben so viel zu den Gotteshäusern zu Auraw, und Spital; ferner demGesellen Ortolf zu Chitzpühel sein gut Metteinpuch, alle seine Puch, und ein Vass Weins von4 Vrn; dem Herrn Eberhart ein Metteinpuch . das in dem Futtervass ist, sein Zeltenphacrd,und ein Vass Weins von 4 Vrn; dem Heinrich, der ettiwenn sein Schüler gewesen, sein gutGewant und was dazu gehört, einen Mantel mit einer mädrainer Chürsen , ein Wartgoz Ho-sen und Gugel, nebst 3 Mark Kreutzer; Herrn Ortolfen ze Sei einen blauen Mantel, Gugel,und Rock; seiner Chellnerin an ihrem Geld, 5 Rinder, 3 Kälber, 2 Petten, vier Leilachen,zwey Decklachen und zwey Chüssen ; seinem Vetter Hans seinen graben Hengst; dem Fried-lein seinen valben Hengst, und sein Raisgewant; seinen Knechten und Diern ¡'gleichen ainenGulden; er ordnet zwey Romvert, und eine Achvart an; den Siechen zu Chitzpühel schaft er einganz Pett-Gewant; der beschlagne Wagen soll bey dem Hauss bleiben. Die jedesmaligen, Pfle-ger dieser Gotteshäuser sollen die vorgenante Habe einnehmen und Ausrichter seyn, oder imFalle sie daran säumlich wäre emphielt er dasselbe Geschäft seinen Nachkommen , und allenseihen Pfarrleuten auf ihr Treu. Zeugen: Hans von Pabenberch Chaplan zu Spital, Hans
und Partei die Swab, Hainrith Grasswein, Hans der Semelschüt. D. proxima tertia feria antefestum Pentecostis.