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1407. Hanns Model bekennt dass er mit den Herzogen Ernst und Wilhelm und der Herzogin Elisabeth
3. April, wegen aller bisher vergangen Sachen sich gänzlich verglichen, dagegen sie ihm auch ihre undihres Landes Huld und Gnade gegeben habe, unter der Bedingung dass er fürbass zu keinem Pfennter,der das Land angreift, reite noch demselben gegen sie und ihr Land helfe, auch falls der Kriegzwischen den Herrn angienge, nicht zu Herzog Stephan oder Herzog Ludwig über reite. Siegler:Rudolf der Pawstet. G. an Suntag so man singet Quasimodogeniti. (c. Sig.)
4. April.
Dietreich der Tawrlinger bekennt auf der Veste Tumstawlf, zu deren Pfleger ihn der Rath derStadt Regensburg genommen hat, wesentlich und häuslich zu sitzen, die Herrschaft treulich zu be-wahren, die Dienstleute fleissig zu beaufsichtigen und etwaige Unterschleife sogleich anzuzeigen ;aber keinen Anspruch an die Gefangenen, auch nicht auf die Iliilzer und Forsten der Herrschaft zumachen; mit seinem Lohne zufrieden zu sein, und keine Entschädigung zu fordern wenn er gefangenwürde; endlich die Veste auf urkundliches Geheiss des Rathes auszuliefern. Mitsiegler: sein BruderUlreich der Tawrlinger zu Pernharczwald. G. des Mantags nach dem Sonntag, als man singet:Quasi modo geniti, (c. 2 Sig.)
6. April.
Stephan Herzog in Beyern bekennt dass ihm von seinem Richter zu Kifzpühel für die Zeitals derselbe dieses Gericht inne gehabt hat, gänzlich genügende Rechnung abgelegt worden ist. G.zu Wasserburg am Mitwochen nach Ambrosii Tag.
Johann Landgraf zum Leutembcrg, Graf zu Hals eignet den Zehend zu Kirchdorf den ChristanWengger von ihm zu Lehen erhalten hat dem Kapitel und Gotteshaus zu Vilshofen. Mitsiegler .Peter Tungast, Cristan Waltenreyter, Ulreich liautzenperger, Mertein Pfeyl, Eberhart Pfeyl, und Eber-hart Wennger. G. am Pfintztag vor Tyburtii und Valeriani.
8. April.
Bischof Johann von Würzburg und Friedrich Burggraf von Nürnberg verbinden sich, in ihrenFehden einander behülflich zu scyn, und der ßischoff verspricht die mit der Stadt Rotenburg an derTauber bisher bestandene Einung, welche am S. Michelstage ihr Ende erreiche, nicht mehr zu er-neüen , und den Burggrafen in seinen Ansprüchen gegen Rotenburg von der Zeit an zu unterstützen.G. zu Onoltzpach am Freitage nach dem Suntage Quasi modo geniti, (c. 2 Sig.)
Albrecht der Mynstel zu Niedermaersing, Conrad, Ulrich, Hans und Albrecht seine Söhne habensich vor ihrem gnädigen Herrn Wylhalin Gaenüvvytz verbunden: „dass sie mit dem Kloster Prul etc.nicht anders handeln und suchen sollen denn mit freundlichen Rechten und an gelegen Statten.Siegler: Wylhalm von Ganüwylz. Zeugen: Hans von Ganüwytz, Wunnykch von ßyestrytz. G. Son-tag nach Ambrosy.
10. April.
Winhart Schenkeh verpflichtet sich den Thurm, Behausung und Landgericht zu Lebenau, welcheihm der Erzbischof Eberhart zu Salzburg empfohlen hat, getreulich zu verwesen. G. zu Salzburgam Suntag vor Tiburtii und Valeriani.