1404.
16. Juni
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Der römische König Ruprecht befiehlt den Bürgermeistern, dem Rathe und der ganzen Bürger-schaft der Stadt Amberg, seinem Sohne Hg. Hannsen, dem er sein Land Beyern übergeben habe, zuhuldigen und zu schwören, nach seinem (R’s) Tode aber seinem ältesten Sohne, welcher ein Pfalz-graf sei, gehorsam zu sein, indem sie ewiglich bei der Pfalz verbleiben sollten. D. Heidelberg, se-cunda feria post b. Viti et Modesti martyrum.
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Ludweig Herzog in Bayrn entscheidet hinsichtlich der Zweyungen zwischen dem Bischof Friedrichzu Eystet und Hans dem Karglin, dass alle Feindschaft gegenseitig ab seyn, und dass der BischofFriedrich für den Schaden welchen Hans Karglin erlitten hat, einem Sohne desselben die nächst ledigeKirche oder auch eine Chorherren - Pfründe auf dem Tum zu Eystet verleihen soll. G. am Montagnach Vitz Tag. (c. Sig.)
£0. Juni.
Stephan Herzog in Beiren bekennt, dass ihm von seinem Diener Stephan Haiden zu Ingolstatso lange derselbe den Zoll, den Kasten sammt dem Aicher Hofe, das Burgergeschur, den Siegschatzund andere Gült und Ambt zu Ingolstat inne gehabt und verwaltet hat, völlig genügende Rechnungabgelegt worden ist. G. zu Ingolstat am Freitag vor Johanns Tag zu Sunbenden. (c. Sig.)
£1. Juni.
Heinrich Herzog in Beyern bestätigt dem Probt und Kapitel des Stiftes zu Ranshofen die dem-selben von den Herzogen, Ott, Heinrich, Ott, Kaiser Ludweig und andern seiner Vorfahren ertheilfenund die freie Einfuhr des Salzes an seiner Mautstätte zu Purkhawsen und die Richter und die Schrannezu Haselpach betreffenden Briefe und Handfesten. G. am Sambtztag vor sannd Johannstag zu Sun-wentten. (c. Sig.)
££. Juni.
Derselbe bestätigt der Priorin und dem Convent zu A Ren-Hohenau alle Briefe welche sie vomKaiser Ludweig und andern Fürsten von Bayern über die Freyung von Salz an der Mautstatt zuPurkhausen haben, so wie auch alle ihre andern Rechte und Freyheiten. G. am Suntag vor Johanns-Tag. Cc. Sig.)
30. Juni.
Stephan Herzog in Beyren erwählt den Abt Johann zu S. Ulrich in Augspurg zu seinem Caplan,und nimmt dieses Gotteshaus in seinen besondern Schirm. G. zu Aichach am Montag vor UlrichsTag: (c. Sig.)
4. Juli.
Magdalen Herzogin in Bayern übersendet dem Sitauer in Regenspurg „ein guldeins gürtl mitfunfzikch Adamant damit derselbe es an die Veiflin die Jüdin oder einen andern Juden versetze, undden Woller wegen des schuldigen Tuches bezahle. G. zu Prawnaw am Sambztag nach Ulrichs Tag.
Hanns Iloclihuet, Bürger zu Lantzhuet, und seine Hausfrau verkaufen der Frau Dorothea derClilosnärinn, Priorinn zu Fiechpach, und dem ganzen Convente daselbst ihre Schwaig zu Werd, aufwelcher jetzt der Chorei sitzt, als freies Eigen. D. eod, d.