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1402.
6. Dee.
Stephan zu huldigen, ausgenommen die Städte Ingolstadt, Werd und Rain, welche mit ihren Eidenbestehen sollen nach Laut der Brief, die jetwedrer Theil der Herren von dem andern hat. G. zuFreysingen am Niclaus Tag. (c. Sig.)
Dieselben bekennen dass in der Theilung durch Herzog Johan sei. und Herzog Stephan vor-mals gethan, dem letztem Ingolstadt und was sonst dazu getheilt ist, als die TheilMefe eigentlichausweisen, angefallen sey. D. ib. et eod, d.
Vlrich Kochner Chorherr zu Fewchtwang macht sich gegen sein Capitel verbindlich an den6 fl. welche dasselbe an Marquart Wölflein, Chorherrn und Sangmeister auf dem Stift sant Johanneszu Haug ausserhalb der Mauer Würzburgs zu einem Leibgeding zu entrichten hat so lange dieserlebt, jährlich 3 fl. zu bezahlen. Mitsiegler,: Marckhart von Sekkendorlf zu Diirrenbuch. D. eod. d.
Wilhelm Mautter von Katzenperg des Gotteshauses zu Passau Marschalk, Heinrich von Puch-perg, Jörg Aheimer oberster Kammermeister, Pilgreim Rottawer und Hans Spet des Bischofs vonPassau Küthe entscheiden hinsichtlich der Ansprüche welche Reiker der Sigenheimer an den BischofJörg in Passau gemacht hat, dass Reiker der Sigenheimer für das was er wegen zweyer Jahresdienstenoch zu fodern hat, 32 Pfund Pfenning erhalten soll, dass genannter Reiker hinsichtlich seiner Fode-rung wegen einer silbernen Kette die der Bischof von Passau von einer Jüdin in seine Gewalt ge-bracht hat, mit dieser Jüdin abraitten soll; dann dass genannter Bischof dem Reiker Sigenheimerhinsichtlich seiner Foderungen wegen 28 Pfund Pfenning Zehrung zu Nidern- S. Johannskirchen,und wegen im Kriege zwischen genanntem Bischof und Peter dem Tungast erlittener Schäden nichtsschuldig sei. Siegler; Wilhalm Mautter von Katzenperg, und Hans der Spet. D. eod. d. (c. Sig.)
Herzog Heinrich bewilligt den Bürgern zu Lantzliut, welche sich erboten haben, wegen desbösen und tiefen Wegs die Stadt zu pflastern, nach Rath seines Vetters Herzog Ernst’s und seinesVitzthums Ulrich des Ekkers auf 12 Jahre einen Pflasterzoll und zwar sollen sie erheben: von Holz,Brot, Heu, Stroh, Kohle, Häfen, Obst, Rüben, Kraut, Schmalz, Käse, Trögen, Multern, Schüsseln unddergleichen von einem Wagen 1 Pfenning, von einem Karren ^ Pfg.; von einem Wagen, der feilesGetreide führt 2 Pfg., von einem Karren 1 Pfg.; von einem Fuder Wälschwcins 12 Pfg., von einemSpitzfasse 6 Pfg., je von einer Lagel es sey „Maluasij Riinimy oder Raynval“ 2 Pfg-; von einemFuder Osterweins 8 Pfg., von einem Dreyling <> Pfg., von einem Eisasserfasse oder von einem Fran-kenfasse, das 12 Eimer hat oder mehr, 6 Pfg., und was weniger hat, 3 Pfg.; von einem Methfässlein1 Pfg. und von einem Eimer Honig 2 Pfg., wie diess alles zur Stadt kommt, es mag nun da verkauftoder durchgeführt werden; je von einem Eimer Weins der in der Stadt gekauft wird und den mandaraus führt i Pfg.; von einem Sawm Gewantz der durchgeht 4 Pfg., von dem Tuch aber welches inder Stadt aufgebunden wird, soll je ein schweres Tuch geben 1 Pfg., ein geringes £ Pfg., es sollauch je ein Sawm truclikens Venedisch G'utz geben 4 Pfg.; ein Zenten Baumwolle 2 Pfg., wenn erin der Stadt verkauft wird; von einem Zenten Schafwolle 1 Pfg.; von einem Zenten hänfenen Seil—werks I Pfg.; von einem Zenten Flachs 1 Pfg.; von einem Zenten Federn 2 Pfg.; von einem Zenten
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