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1402. |
6. April.
Ritter Hans Stieber Amtmann zu Senftenbcrg, statt des Domherrn und Pflegers Graf Hermansvon Henneberg, verhört die schon früher von genanntem Grafen dem Kläger Johannes von SekkendorfProbste zu St. Getrewen ertheilte und auf dem heutigen Tage gestellte Kundschaft in der Irrungzwischen gemeldtem Probst einer- und dem Bürger Fritz Cammermeister zu Nürnberg und seinemBruder anderseits — die Beengung des Klägers an seinen und seines Stifts Gütern zu Kleukheimbetr. — und ertheilet, nach der Zeugen-Vernehmung des Arnolts von Sparneck, Domherrn und bei-gegebenen Richters, im Betreffe der, der Probstei zu St. Getreuen in Kleukheim gehörenden Gerech-tigkeiten, mit Befragen der Urtheiler den Spruch : dass melirgemeldter Probst und sein Stift bei seinenRechten daselbst, von den Cammermeistern und ihren Erben ungehindert, ruhig sitzen und bleibensollen. G. am nehsten Donrstag nach Ambrosy.
7. April.
Stephan, Ernst und Wilhalm Herzoge in Beiren bekennen, Stephan dem Smieher zu-Smiehen2300 Gulden schuldig zu seyn, welche derselbe den Erben des seligen Hans Ahaimer von Hansendes Greiffen Geldschuld wegen bezahlt und damit die Herrschaft und Veste Schiltpergk gelöst hat,und erlauben Stephan dem Smieher 400 Gulden an der Veste Schiltpergk zu verbauen, so dass nundemselben diese Veste um 2700 Gulden verpfändet, aber der genannten Herzoge offenes Haus seynsoll. G. zu Lanntzhut am Freitag nach Ambrosii.
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Jörg der Chlosnär zu dem Stubenberg Pfleger zu Reichenperch und seine Brüder Peter undPaul die Chlosnär bekennen, dass der Ritter Steffan der Smieher von Smiehen von ihnen die an sievon den Herzogen Steffan, Ernst und Wilhelm verpfändete Herrschaft und Veste Schiltperch in seineGewalt gebracht und sie hiefür gänzlich bezahlt hat. Mitsiegler: Hans der Chlosnär derzeit Richtenzu Lantzhut, der obigen Vetter. D. eod. d. (c. Sig.)
9. April.
Herzog Heinrich von Bayern schreibt dem Domkapitel zu Freysing, dass es die an ains achzigPfund die es ihm jährlich zu Vogtrecht auf St. Görgen tag schuldig ist, Eglein dem Schermer aufkünftigen St. Georgen tag für laufendes Jahr noch geben soll. G. zu Landshuet an Suntag nachAmbrosy.
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Derselbe weist Wilhalm dem Frawnhofer 200 Gulden für geleistete Dienste und 200 Guldenfür 2 Hengste auf der Maut zu Purkhausen und auf der Marktsteucr und dem Zoll zu Dorfen an.Mitsiegler: Ernst Herzog in Bayern. D. eod. d.
10. April.
Ortolf Göfs gelobt für sich und seine Hausfrau dem Herzog Heinrich von Beyern mit der VesteViltzhaim, welche ihm derselbe für 1200 gute Guidein, Tukaten und neue Unger verpfändet hat zuwarten, auch jährlich auf sand Görgentag die Wiederlösung zu gestatten. G. am Montag nach sandAmbrosy Tag.
Johanna Lucemburgi, Lotharingiae, Brabantiae etLympurgiducissa, sacri imperii marchio, recognoscensse a civibus Nurembergensibus jus annuatim sibi debitum (se. gladium quoddam) pro praesenti anno recepisse,
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