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1401.
Ruprecht und dem Herzog Ludwig in Bayern mit seinen Schlössern und mit sechs Mann mit Gierenwider den König von Beheim zu dienen, auf künftigen Michels Tag 150 Gulden und auf Weihnachtendarnach eben so viel erhalten, hinsichtlich seiner Schäden aber sich an dem Ausspruch des Boto vonWitlain, des obengenannten Ulrich Lantschad und des Heinrich Nothaft genügen lassen soll. D. Nappurgvigilia sancti Andree. (c. 9 Sig.)
30. Nov.
Conrat Marschalk von Pappenheim quittirt die Burggrafen Johann und Friedrich um anderthalbhundert Gulden, die sein Sohn Wilhelm Marschalk Ritter für Schuld und Schäden an sie zu forderngehabt. Schiedmanne: Walther von Seckendorf, Conrat’s M. Schwager, und Cunz von Kirchberg,lienfried von Seckendorf Ritter Burggrafen Friedrich's Hofmeister. G an S. Endrestag. (c. 1 Sig.)
9 . Dec.
Graf Rudolph von Werdenberg verpflichtet sich der Stadt Lindau, welche ihn mit den Hof-leuten und Gütern zu Willer und Schaitegg zum Bürger auf fünf Jahre aufgenommen hat, jährlich*5 Gulden Steuer zu entrichten. G. am Fritag nach Cunrats Tag. (c. Sig.)
3. Dec.
Conrad Aichperger, dem laut eines Briefes Herrn Johann des altern zum Leuchtenberg Grafenszu Hals, von demselben die Veste Oberpering pfandweise für zwölf hundert Pfund minder zwölfPfund Pfeninge und für Gilt-Abgänge und Baulichkeiten überlassen worden, bekennt dass er besagtenBrief wieder auf Verlangen zurückgeben wolle, da er ihm nur darum gegeben worden ist, dass erdie Veste vor den Ansprüchen des Herrn Stephan Altmann von Altennussberg und Anderer gefristenmöge. G. an Samstage vor Nicolay.
5. Dec.
Herzog Hainrich verleiht dem Hans Tätenbekh die Täfern zu Zell in Melgersdorffer Pfarr,wofür derselbe jährlich auf sand Jakobs-Tag j- Pfd. guter Regensburger Pfennig auf den Kasten genRot reichen soll. G. zu Egkenfelden am Montag vor Nikolai.
7. Dec.
Heinrich Schencke von Lawtterhausen genannt, Landrichter zu Nuerenberg, beurkundet dassConrat Oedenberger alle die Güter und Rechte, welche Romunge von Meynungen der Junge seligerauf die Lunckenburg und anderswo gehabt hat, und die er nun durch Klage vor dem Landgerichtervollet, an Vlrich von Mittelburg, Abt des Klosters zu Heydenheim abgetreten habe. G. am Mitt-wochen nach sand Nycklasfag.
8. Dec.
Herzog Stephan in Bayeren befreit, in Anbetracht der vielen Räubereien, Beschädigungen undPlackereien welche der Bürgerschaft, Gebnuerschaft, und besonders der Pfaffheit täglich in seinemLande widerfahren, den Abt und das Gotteshaus zu Rot von aller und jeglicher Gastung, erlaubt ihm,Niemand, auch seine Vettern und Diener nicht einzulassen, zu ätzen und zu tränken, und gebietetallen seinen Vitzturaben, Hauptleuten, Pflegern etc., besonders aber seinem Pfleger zu Kling, obigenAbt und dessen Gotteshaus bei dieser Freiheit zu schirmen. G. zu Wasserburg am Pflncztag vorsand Lucien Tag. (e. Sig.)
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