185
1400.
Hans der Gräfenreuter verpflichtet sich der Stadt Regenspurg mit 3 Pferden nls Botschafter zu
13. Aug.
dienen. G. des freytages nach Lorenzen Tag. (c. Sig.)
14. Aug.
Ludweig Herzog in Bayern welchem die Priorin und die Klosterfrauen des Stiftes Altenhohenaufürgehracht dass sie Briefe haben von seinen Vorfahren und seinem seligen Vater Herzog Stephan,wie das Gotteshaus und Stift Altenhohenau vom Grafen Chunrad von Wasserburg selig gestiftet ist —bestätigt denselben alle ihre Briefe und alten Rechte und Gewohnheiten. G. zu Wasserburg an unserfrawen nacht der schydung. (c. Sig.)
SO. Aug.
Fridreich Fewsinger erklärt dass er hinsichtlich seiner Dienstesschäden während er die Pflegezu Hallmberg inne gehabt hat, vom Erzbischof Gregor zu Salzburg gänzlich bezahlt worden sey.G. zu Salzburg am Vreytag vor Bartholmei Tag. (c. Sig.)
31. Aug.
Des Herzogs Ernst von Bayern Urkunde wornach die ledig gebohrnen Kinder der Leibeignendes Klosters Dietramszell demselben überlassen werden, also dass es frey damit schaffen möge wiemit andern eigenen Leuten. G. zu Wolfertshausen an Samztag vor Sand Bartholomeus tag.
33. Aug.
Arnold von Kamer der Aeltere und Hans Gumppenberger zu Haimhausen, beide Pfleger undTräger Conrads des Klammensteiners quittiren Wilhalm Törringer zu Yeterbacli um 140 guter neuerungr. Gulden die er dem Klammensteiner zu Bürgschaft schuldig geworden für Herzog Johannsen.An St. Bartholomäus Abend. (Neuburger Copialbuch.)
1. Sept.
Magdalena Herzoginn, Heinrich Herzog und Magdalena und Elisabeth Herzoginnen in Bayerngestatten mit Wissen und Rath der Herzoge Stephan und Ernst ihrer Vettern, den Bürgern zu Reichen-hall zur Wiederherstellung der durch gewaltiges Wasser verbrochenen Bauwerke das jüngsthin ein-gezogene kleine Ungelt auf zwey Jahre wieder aufwerfen und einnehmen zu dürfen, je von einerScheiben Salz einen Wiener Pfenning, von einem Chrotel drey Pfenning, von einem Sackross einenPfenning, und was Plachsalz führt, je von einem Fuder Salz einen Helbling, und sonst von aller Kauf-mannschaft die zollbar ist, das sey Vieh oder Wein, wie die genannt ist, die in die Stadt geht, davonsoll man geben zu Ungeld als viel halben Zoll trifft, und von Schwein und Rindern ganzen Zoll,aber was man Eisen führt, davon geit man nichts. G. an sand giligen tag.
1. Sept.
Friderich Plasinsmel Pfarrer zu Eschelbach, Cunrad Angermair und Andre von Ileratzperg Kirch-pröbste zu Ilergerstorf, dann Stephan von Hergerstorf, Lyenhart Schaffoltinger und die Pfarrleute zuHergerstorf stiften in die Kirche zu Hergerstorf eine ewige Gesellenstatt, so dass der Pfarrgeselle inder Kirche zu Hergerstorf wöchentlich 3 Messen sprechen, und hiefür nebst dem herkömmlichen Ge-treide alle Quatember aus der Heiligen Gut zu Hergerstorf 6 Pfund Pfenning beziehen, auch bei demPfarrer in Eschelbach seinen Tisch haben soll. D. eod. d.
24